Navigation
                
17. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

BLACK LABEL SOCIETY - Order Of The Black
Band BLACK LABEL SOCIETY
Albumtitel Order Of The Black
Label/Vertrieb Roadrunner Records
Homepage www.blacklabelsociety.net
Alternative URL www.myspace.com/blsnet
Verffentlichung 20.08.2010
Laufzeit 49:02 Minuten
Autor Thorsten Schwalbach
Bewertung 12 von 15 Punkten
>> Als E-Mail versenden
Die letzten Monate waren fr Zakk Wylde bestimmt nicht einfach. Zunchst musste er seinen Bierkonsum einstellen und danach beendete Ozzy Osbourne die Zusammenarbeit mit seinem langjhrigen Gitarristen. Nach all diesem Trubel verffentlicht Zakk mit BLACK LABEL SOCIETY (BLS) im August sein achtes Studioalbum "Order Of The Black". Und seine Qualitten als Songschreiber und Musiker haben unter diesen Umstnden kein bisschen gelitten. Das neue Album enthlt frische Elemente wie einige atmosphrische zum Teil mit Klavier unterlegte Zwischenparts in dem ansonsten typischen Rocker "Riders Of The Damned". Im Gesangsbereich hat Meister Wylde stark an sich gearbeitet und klingt kraftvoller und doch gefhlvoller als in der Vergangenheit. Zakk scheint sich "freigeschwommen" zu haben, was das Album insgesamt sehr homogen klingen lsst. Diese Verbesserungen sind im Gesamtsound aber gering genug, damit das Album noch typisch genug nach BLS klingt. Los geht "Order Of The Black" mit dem midtempomigen "Crazy Horse" mit recht heftigen Riffs und Zakks bekannten "Kreischgesang". Das rockige / melodische Gitarrensolo enthlt einige fr Zakk typische "Quksounds". Das recht schnelle "Parade Of The Dead", das auch als Single verffentlicht wird, erinnert in den Riffs an Ozzys "Miracle Man", sorgt aber durch den gefhlvollen Gesang und einen recht modernen Zwischenpart fr willkommene Abwechslung. "Darkest Day" ist die erste von insgesamt 4 Balladen (bei insgesamt 14 Stcken), hat ein leichtes Southern Rock - Feeling und klingt recht durch Streichersounds ziemlich breit angelegt. Die einzelnen Balladen sind sehr gefhlvoll und bauen mal eher auf Klavier ("Time Waits For No One") oder auch mal fast nur auf der Akustikgitarre ("January") auf, was erneut fr Abwechslung sorgt. Im flamenco - migen Intermezzo "Chupacatra" beweist Zakk Wylde seine sehr starken Fingerfhigkeiten an der Akustikgitarre und das schnelle "Godspeed Hellbound" ist von dynamischen Doublebass - Drums geprgt, klingt aber wieder typisch nach BLS und berzeugt durch einen gefhlvollen akustischen Zwischenpart. Insgesamt ein starkes Album, das mich besonders durch seine Abwechslung und die sehr gekonnt in den Gesamtsound integrierten neuen Elemente berzeugt. Daumen hoch fr diese Band und fr Zakks weiteren Weg ohne seinen Ziehvater, den er bestimmt erfolgreich gehen wird. Zum Abschluss noch ein Wunsch: Kommt mit diesem Album bitte wieder fr eine vernnftige Tour zu uns und nicht nur fr ein Konzert in der viel zu kleinen Klner Live Music Hall, die im Winter 2008 hoffnungslos berfllt war, was mir damals das lang ersehnte Konzerterlebnis leider richtig "versaut" hat...
   
<< vorheriges Review
KATAKLYSM - Heaven's Venom
nchstes Review >>
THE LOVECRAVE - Soul Saliva


 Weitere Artikel mit/ber BLACK LABEL SOCIETY:

Zufällige Reviews