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21. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

SIX FEET UNDER - Bringer of Blood
Band SIX FEET UNDER
Albumtitel Bringer of Blood
Label/Vertrieb Metalblade Records
Homepage www.sfu420.com
Verffentlichung 23.09.2003
Laufzeit 41:12 Minuten
Autor Rafael Hofmann
Bewertung 14 von 15 Punkten
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Was soll man da noch sagen, ich knnte heulen vor Rhrung, denn dieses Album stellt das Kompositionsvermgen der vier Death-Metal-Spezialisten ein weiteres Mal unter Beweis. War das vorherige Album "True Carnage" doch sehr schnell nicht mehr fr meine Ohren geeignet, da sich eine gewisse Langeweile einstellte, so werde ich diesmal nicht mde diese Platte stndig und berall zu hren. Das ist was die Death-Gemeinde bracht, ich wrde sagen da haben es Six Feet Under geschafft mit neuem Produzenten und im neuen alten Studio, wo bereits "Warpath" und "Maximum violence" aufgenommen wurden einen Sound hinzubrettern, der sich gewaschen hat. Am besten umschreibt man dieses Album folgendermaen: Der Sound kommt dem von "Maximum violence" am nchsten, das Songwriting hnelt "Warpath" und die Brutalitt lsst auf "Haunted" zurckschlieen, was mich persnlich zu der berzeugung bringt, dass dieses Album DAS beralbum der Prgelrocker ist.
Die Lieder hren sich von Anfang bis Ende sehr dynamisch gemischt an, lassen alle Instrumente vorzglich erklingen und bringen einen Schub auf die Stereoanlage, der seines Gleichen sucht. Titel wie "Ugly", "Amerika the brutal" und "My hatered" lassen auf entsprechende Lyrik schlieen, die das vollkommen verrau(s)chte Hirn von Chris Barnes freigab. Mit der Wahl der Instrumentalisierung des Albums besannen sich die vier Kollegen auf wirklich alt bekanntes Material zurck, so drschte Greg Gall die Trommelspuren ber das selbe nun besser klingende Drumset ein, was er bereits auf "Haunted" verwandte. Neu ist die Verwendung von Keyboardsounds und die etwas ungewohnte Art der Singweise des Altmeisters.
Das Bonus-Digi-Pack wartet mit einigen berraschungen fr den aufmerksamen Hrer auf. Hier findet man z.B. eine DVD (entstand unter der Exklusivproduktion von Chris Barnes) mit Background-Infos, einem Interview mit Chris, der Livedokumentation "Six feet Underground" und einem "Making of". Das besondere Schmankerl, was nur uns Deutschen vergnnt ist wohl der letzte Track auf der besagten CD. Hier hat sich Chris es nicht nehmen lassen den Song "Bringer of blood" mit dem lustig anmutenden Text "Bringer des Blutes" einzugrunzen. Einziger Mallus dieses Albums sind die wirklich lcherlichen Bilder im Booklet, die den Anschein erwecken, als seien sie von einem absoluten Grafik-Anfnger designt worden. Aber es geht hier schlielich um das Liedgut und nicht um die Optik.
Fazit: Absolut empfehlenswert nicht nur fr Fans und daher: KAUFEEEEEEN!!!!!!
   
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