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17. Dezember 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

A DREAM OF POE - Lady Of Shalott
Band A DREAM OF POE
Albumtitel Lady Of Shalott
Label/Vertrieb Eigenvertrieb
Homepage www.dreamofpoe.com
Verffentlichung Juni 2010
Laufzeit 36:16 Minuten
Autor Sebastian Braun
Bewertung 7 von 15 Punkten
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Das Cover von "Lady Of Shalott" lsst Gutes erahnen: Sumpfiges Wasser, schwarze Raben und ein einsames Ruderboot. Wenn die Band dann noch A DREAM OF POE heit, lsst dass das Dommerherz vor hohen Erwartungen tiefer schlagen. Also rein mit der CD in den vorgesehen Platz im Laufwerk.
Was dann aus dem Kopfhrer kommt ist auch spannend: Das dsteres Intro von "Lady Of Shalott" baut in knapp ber einer Minute eine gute Spannung auf, fr die dann noch folgenden 7:30 Minuten. Dsterer Doom, schleppend langsame Gitarren und tiefer Gesang. Interessant dazu sind die extrem hoch gesungen Background Vocals, die dem Stck eine eigene Note geben. Bei dem zweiten Stck handelt es sich um die Short-Version des gleichen Songs, mit immerhin noch 5:30 Minuten, welche sich die Jungs eigentlich htten sparen knnen, da er sich auer in der Lnge, nicht von der ersten Version unterscheidet. Die restlichen drei Stcke, darunter das Cure Cover "If Only Tonight We Could Sleep" bleiben diesem Stil treu. Das Stck "Laudanum" sticht durch seine schnellen Parts mit Double Bass etwas heraus, gibt aber der Platte an der richtigen Stelle noch mal ein bisschen Leben, den auf Dauer spielen A DREAM OF POE mir ein bisschen zu viel mit Klischees des Doom und bieten nicht gerade viel Abwechslung. Interessant ist, dass die Stcke alle zwar eine typisch depressive Grundstimmung haben, die Band jedoch die Welt der Molltne hin und wieder mal in Richtung Dur verlsst und dadurch eine gewisse positive Stimmung vermitteln. Die Welt ist zwar schlecht und voller Schmerz, aber nicht so schlecht um den Kopf hngen zu lassen. Vielleicht liegt das daran das die Mitglieder der Band von einer Azoren Insel kommen. Und unter der Sonne der immergrnen Inselgruppe ist dsterer Doom sicher was anderes wie in der monatelangen Winterfinsternis Skandinaviens.
In der Summe haben A DREAM OF POE sicher gute Anstze, stechen am Ende jedoch auch nicht durch besondere eigene Note oder originelle Ideen aus der Masse der Doombands heraus.
   
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