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23. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

BLOOD HAS BEEN SHED - Spirals
Band BLOOD HAS BEEN SHED
Albumtitel Spirals
Label/Vertrieb Ferret Recordings
Homepage www.bloodhasbeenshed.com
Verffentlichung 2003
Laufzeit 35:13 Minuten
Autor Markus Sausen
Bewertung 11 von 15 Punkten
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Einen wahren Hassbatzen servieren die Mannen von Blood Has Been Shed mit ihrem neuesten Machwerk. Fr die Leute, denen die Band kein Begriff ist: bei der Combo handelt es sich um das mittlerweile seit Jahren existierende zweite Bandprojekt des Killswitch Engage Masterminds Howard Jones. Ihre Roots sind sowohl im HC bzw. Noise Core als auch im Schweden Death zu finden. Gekonnt vereint die Combo diese Einflsse zu einer nicht ganz eingngigen Mixtur. An einem Stck ist die Platte kaum zu hren, was nicht heien soll, dass die Scheibe stumpf wirkt. Die Stcke sind extrem vertrackt, Melodiebgen sucht man vergebens und doch wei dieser Killersound zu bestechen. Die Scheibe knppelt (bis auf eine Ausnahme) von Anfang bis Ende, lediglich durch einige fernstliche Sphrenklnge wird das Ganze etwas aufgelockert. Die Riffs strotzen vor lauter Disharmonien, was am unterschiedlichen Stimmen der Klampfen liegt. Der Drumsound wirkt durch das Experimentieren mit Polyrhythmen und Off-Beats richtig fett und hrt sich so kein einziges Mal gleich an. Howards Stimme gibt dem Ganzen noch den letzten Schliff, wobei er sich nicht ausschlielich dem Grunzgesang verschrieben hat, sondern (wenn auch selten) sanftere Tne anschlgt. Bei "UATU", dem einzig durch und durch langsamen Lied, kommt das Gesangstalent besonders zur Geltung.
Produziert wurde dieser Hammer von Zeuss, der auch schon solch namhafte Bands wie Hatebreed, God Forbid oder Shadows Fall unter seinen Fittichen hatte.
Fazit: Blood Has Been Shed wollten laut eigener Aussage "ein Album machen, so hart wie mglich und an dem sie Spa haben konnten." Dies ist ihnen wirklich hrbar gelungen. Krachfanatiker sollten dieses Album auf jeden Fall in ihrer Sammlung haben.
   
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