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Das Überraschungsmoment ist vorbei, jetzt heißt es für die Herren Windstein und Jasta, noch eine Schippe drauf zu hauen. Nachdem das selbstbetitelte Debüt der Kingdom Of Sorrow Köpfe von mir völlig euphorisch mit 14 Punkten abgefeiert wurde, durfte man natürlich gespannt sein, wie es auf Album Nummer 2 weitergeht. Nun zunächst einmal unterscheidet sich "Behind The Blackest Tears" nicht großartig vom Erstling, was ich den Jungs auch gar nicht ankreiden möchte. Schließlich hat man damals die Stile der eigenen Bands auf spannende Art und Weise zu einem homogenen Ganzen verbunden und fuhr damit einen recht eigenständigen Sound. Dagegen spricht also schon mal nichts. Was ich mir gewünscht hätte, wäre eine nochmalige Steigerung des Songwritings. Zugegeben, das wäre ein recht schwieriges Unterfangen geworden, doch auch das Niveau der ersten Platte zu halten, wollte nicht ganz gelingen. Meist schleppt man sich durch doomige Rocker oder groovt sich durchs Midtempo; dabei bleibt das große "Aha!" leider aus. Dabei ist "Behind The Blackest Tears" beileibe keine schlechte Scheibe, nur nach dem grandiosen Vorgänger, der auch wie gesagt das Überraschungsmoment auf seiner Seite hatte, nicht mehr als einfach gut. |
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