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17. Dezember 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

ECLECTIKA - Dazzling Dawn
Band ECLECTIKA
Albumtitel Dazzling Dawn
Label/Vertrieb Asylum Ruins Records
Homepage www.eclectika.fr
Alternative URL www.myspace.com/thelastbluebird
Verffentlichung 25.02.2010
Laufzeit 48:56 Minuten
Autor Patrick Steffenhagen
Bewertung 8 von 15 Punkten
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Die franzsische Formation Eclectika kommt nicht unbedingt mit gewhnlichem Line-Up daher. Drei Mitglieder, alle drei steuern den Gesang bei, einer davon dann alle Instrumente. Mit ihrem Langspieldebt "The Last Blue Bird" zeigte das Trio bereits 2007, da das fr Black Metal vllig ausreichen kann. 2010 allerdings soll es richtig gut werden.
Hinter dem komplett unpassenden Cover von "Dazzling Dawn" liegt ein bedrohlicher Instrumentalopener, der geradezu explodiert in ein rohes Black Metal-Feuerwerk aus rauen Gitarren und rasenden Drums. Tiefschwarzer, kehliger Gesang bildet den Motor der Titel, der von einer sphrischen, weiblichen Engelsstimme gekonnt ausbalanciert wird. Bleibt der mnnliche Gesang stets druckvoll und finster, rutscht Sngerin Alexandra dabei ab und an allerdings in zu klagende Gefilde ab.
Das Songwriting greift sich brutalen Black Metal der alten Schule, schwebende Dunkelchorpassagen von fast schon klerikalem Charakter sowie atmosphrische Midtempoparts und vereint diese zu einem schwarzen Ganzen, verfehlt hier und da allerdings die Harmonie. Mittels Soundscapes und Horrorfilm-Klangeffekten formt sich eine stimmige Atmosphre, die schnell packt, doch etwas dynamischer sein knnte.
Leider kommen die meisten Instrumente offensichtlich aus der Dose und knnen die ntige Hrte und angestrebte Ursprnglichkeit nur selten vermitteln. Die eigentlich differenzierte Produktion fllt zudem oftmals eher mager aus, lt Wucht und Kraft vermissen.
Mit "Dazzling Dawn" erfinden Eclectika das Rad sicher nicht neu, legen aber eine amtliche Variation vor. Der groe Donnerschlag bleibt zwar aus, aber die Symphonic/Old School-Fusion geht recht gut auf. Leichte Holpler in den Songstrukturen und deutliche technische Mngel verderben das mgliche Vergngen aber oftmals. Fans die bereit sind, sich einzulassen und ber einiges hinweg zu sehen, werden mit anstndiger Musik belohnt - nicht weniger, aber auch nicht mehr.
   
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