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12. Dezember 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

MORBID ANGEL - Heretic
Band MORBID ANGEL
Albumtitel Heretic
Label/Vertrieb Earache Records
Homepage www.morbidangel.com
Verffentlichung 22.09.2003
Laufzeit 53:14 Minuten
Autor Andre Kreuz
Bewertung 11 von 15 Punkten
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Die Urvter des Death Metals sind zurck mit ihrem achten Album, das dem achten Buchstaben des Alphabets zufolge auf den prgnanten Namen "Heretic" hrt. Und als seien meine Gebete erhrt worden besinnt sich das mittlerweile wieder zum Trio geschrumpfte Todeskommando (Erik Rutan verlie 2002 die Band um sich voll und ganz HATE ETERNAL zu widmen) auf alte Tugenden, sprich es wird wieder schneller agiert. Denn genau das war von meiner Warte aus der Kritikpunkt auf dem Vorgnger "Gateways to Annihilation". "Heretic" hingegen begeistert durch eine gesunde, ausgewogene Mischung aus Mid- und Uptempo, immer begleitet von den harschen Blasts Sandoval's und den schrgen Soli des Virtuosen Trey. Der Sound ist wieder typisch MORBID ANGEL, wenn auch eine Spur rudiger als zuletzt gewohnt, was der Truppe aber sichtlich bekommt.
Erffnet wird "Heretic" von "Cleansed in Pestilence (Blade of Elohim)", das durch hufige Tempivariationen glnzt. Es folgt "Enshrined by Grace", das einigen Fans schon bekannt sein drfte, da es seit lngerem zum Download bereitsteht und mit seinen Wechseln zwischen Blasts und fetten Moshparts zu den Highlights des Albums zhlt. "Beneath the Hollow" fllt dagegen langsamer aus und ergiet sich zh wie Lava aus den Boxen, die mit den folgenden Songs wieder strker gefordert werden, da die Geschwindigkeit wieder krftig angezogen wird. "Curse the Flesh" ist dabei fr MORBID ANGEL-Verhltnisse recht eingngig ausgefallen und drfte besonders live knallen ohne Ende! Wenig spter wird auch schon die zweite Hlfte von "Heretic" eingelutet, und zwar mit den zwei bedrckenden Synthie-Stcken "Place of many Deaths" und "Abyssous". Es folgen nun nur noch zwei weitere Death Metal Rammen ("God of our own Divinity" und "Within thy Enemy"), bevor erneut in fremde Klangwelten vorgestoen wird. "Memories of the Past" ist ein beinahe besinnliches Stck geworden, whrend "Victorious March of Rain the Conqueror" eine von Piano-, Keyboard- und Drumklngen getragene Hymne ist. Die letzten beiden musikalischen Ergsse htten sich die Mannen aus Florida allerdings getrost schenken knnen: Erst ein Schlagzeug-Solo von Pete Sandoval und dann -oh Wunder!- noch eins von Trey Azagthoth, dem Yngwie Malmsteen des Death Metals ((c) Thorsten Dietrich).
Insgesamt ist "Heretic" wieder dem vorletzten Album "Formulas fatal to the Flesh" nhergerckt, was aus den hufigen Geschwindigkeitswechseln und den elektronischen Spielereien herhrt, wobei letztere ja schon immer ein Steckenpferd der morbiden Engel waren. Wer auf anspruchsvollen Todesblei der Oberklasse steht kommt auch Anno 2003 nicht an MORBID ANGEL vorbei, blessed are the sick!!
   
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