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16. Dezember 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

THE DESTINY PROGRAM - Gathas
Band THE DESTINY PROGRAM
Albumtitel Gathas
Label/Vertrieb Bastardized Recordings
Homepage www.destinyonair.com
Alternative URL www.myspace.com/destiny
Verffentlichung 23.04.2010
Laufzeit 56:53 Minuten
Autor David Lang
Bewertung 7 von 15 Punkten
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Die als Destiny 1997 gestarteten Husumer begannen als ganz nette Metalcore-Band, die aber nie so richtig durch gestartet ist. 2004 legte man mit "The Tracy Chapter" ein passables, moshkompatibles Album auf Lifeforce Records vor, dass jedoch ein wenig in der Masse hnlicher Verffentlichungen unterging. 3 Jahre und ein Labelwechsel spter (man war inzwischen bei Nuclear Blast gelandet) gab es dann aus urheberrechtlichen Grnden die Namensnderung und zudem eine kleine Kurskorrektur. Auf "Subversive Blueprint" ffnete man sich auch alternativeren Klngen, um die Platte interessanter zu gestalten und womglich auch etwas mehr aus der Masse hervor zu stechen. Auch von diesem Werk nahm die breite Masse kaum Notiz. Nochmal 3 Jahre spter nennt man Bastardized Recordings sein zu Hause und "Gathas" heit das neue Album des Quartetts. Der eingeschlagene Kurs wurde beibehalten und nur minimal verfeinert, warum also sollte man mit dieser Platte durchstarten?! Ich kann es nicht beantworten. TDP machen ihre Sache ja echt nicht schlecht, aber die groen Momente bleiben halt aus. Wenn dann mal ein hit-verdchtiger Kandidat durchschimmert brllt Snger Johannes leider alles kaputt. Sowieso ist mir bisher noch nie so krass aufgefallen, wie monoton, ja fast schon strend der Gesang bei dieser Band wirkt. Die wenigen klaren Gesangspassagen kommen recht halbgar und wollen nie so ganz zum Rest passen. So knnte ein Song wie "Trivial Commodity" mit einem anderen Snger fast schon ein Tanzflchenfeger sein. Hier geht die Rechnung "Melodien treffen auf brutalen Gesang" einfach nicht auf. Was bleibt, ist ein rein musikalisch interessantes, modernes Metal-Album, dass aber zu keiner Zeit wirklich zwingend ist. Schade, denn talentiert sind die norddeutschen Mosher allemal. Mit einem anderen Snger (anderem Gesangsstil?!) und eventuell auch einer kompakteren Spielzeit knnte das Konzept vielleicht aufgehen.
   
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