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VADER legen nach dem gelungenen "Revelations"-Output eine MCD nach, schlicht mit "Blood" gebrandmarkt. Die Platte unterteilt sich in zwei Abschnitte, zum einen wären da die ersten beiden Trax, die im Juli diesen Jahres aufgenommen wurden, und zum anderen gibt es noch die Songs drei bis sieben, die bereits Anfang 2002 entstanden sind.
Eröffnet wird "Blood" mit "Shape-Shifting", das seinem Namen wahrlich alle Ehre macht, geht es doch von rasantem Geknüppel über einen basslastigen Break in Midtempo-Gefilde über, nur um gegen Ende nochmals das Gaspedal bis zum Boden durchzutreten. "We wait" ist dagegen eher langsam ausgefallen und im simplen (aber guten!) Strophe-Refrain-Muster gestrickt. Jetzt hat sich allerdings der Fehlerteufel eingeschlichen, auf dem Backcover wurden die beiden folgenden Stücke "Son of Fire" und "As the Fallen rise" vertauscht. Macht aber insofern nicht viel aus, als dass beide Nummer ähnlich kurz und brutal auf den Punkt geprügelt werden, wobei besonders die furiose Gitarrenarbeit Mausers in "Son of Fire", die hier einen leichten Thrash-Touch erkennen lässt, hervorgehoben werden muss. Dass die Blasts von Doc so präzise wie irgendmöglich kommen muss ich ja wohl kaum noch erwähnen, oder? Es folgt der "Traveler", der ein durch klug plazierte Breaks aufgelockerter High-Speed-Kracher ist und zum Schluss noch einmal zu einer munteren Runde Synchron-Bangen einlädt. Vor dem abschließenden THIN LIZZY Cover "Angel of Death" bekommt der Hörer dann noch einmal "When Darkness calls" vom Vorgänger lauwarm aufgetischt. Reine Spielzeit-Schinderei, wenn ihr mich fragt, auch wenn es natürlich ein geiler Song ist, das steht außer Frage!
Da die Aufmachung von "Blood" genau wie die Mucke der Polen allererste Sahne ist, kann ich letztendlich nur von einem gelungenen Release sprechen, das, wenn der Preis stimmt, nicht nur den harten Fan-Kern zufrieden stellen dürfte. |
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