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Ähnlich wie Anvil sind die Engländer Raven immer noch eine kleinere Nummer in Sachen Verkaufszahlen im Metalbusiness, obwohl sie viele Bands beeinflusst und als Support damals auf Tour hatten (z.B. Metallica, Anthrax). Auch bringen sie schon ewig lange Platten raus. Jedoch ist seit 2000 Schluss mit Studioalben der Band. Das lag sicherlich auch daran, dass Gitarrist Mark Gallagher von einer Mauer begraben und schwer verletzt wurde, so dass er bis 2006 ausgefallen ist. Das Trio ist nun beim neuen, alten Label SPV zurück mit "Walk Through Fire", wie immer ein kerniger Titel mit einem simplen Cover, was natürlich an andere Raven Cover oder Titel erinnert. Musikalisch hat sich beim unkommerziellen Power-Trio ähnlich den Kollegen Anvil wenig getan, man frönt immer noch dem chaotischen, flotten Metal, wobei Bassist und Sänger John Gallagher durch seine oft genutzten spitzen, hohen Schreie die Nerven und Gläser strapaziert. Raven sind halt nicht eingängig, poliert oder angepasst. Aber irgendwie auch einzigartig, originell und absolut nicht vorhersehbar was die Songs angeht. Gelegentliche Ausflüge in die Eingängigkeit wie beim Titelstück sind selten. Es wird durch geprügelt und so sind die meist um die drei Minuten langen Songs schnell vorbei, wobei Anleihen zu Speed und Thrash Metal die Band seit ihren Hochzeiten begleiten. Am Ende der Scheibe gibt es noch das Montrose Cover "Space Station No. 5", und den Livesong "The King". Somit ist "Walk Through Fire" ein Festmahl für Fans der Band, jedoch wegen des schrillen Gesangs nicht jedermanns Geschmack, weshalb es die Band auf der kommerziellen Seite im Business auch weiterhin schwer haben wird. Von der Sympathie her gesehen, ist die Band für mich eine der ganz Großen der Szene! |
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