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Asozial... aber geil asozial. Könnte jetzt ein Zitat aus einer x-beliebigen Nachmittags-Talkshow sein. Waren aber tatsächlich meine (gedachten) Worte, als zum ersten mal "Sovereign Descent" über mich herein brach. Schuld daran sind die Amis von Landmine Marathon... auch asozial geiler Name, die diesen Hassbatzen verbrochen haben. Sieht man sich die bärtigen, zutätowierten und grimmig drein blickenden Urviecher auf dem Promofoto an, fragt man sich lediglich was das weniger bärtige Mädel dort zu suchen hat. Nun ja, das Mädel heißt Grace Perry und brüllt sich auf diesem Album sämtlichen Schleim von den Stimmbändern. Sowas kann selbst in Zeiten von Arch Enemy kurz überraschen, zumal Frau Perry noch weniger nach Mann klingt als Frau Gossow. Musikalisch bewegt man sich räudig polternd auf den Spuren einiger Old School Death Metal Väter, aber auch die erste Grindwelle wird gerne zitiert. So kommt es dann, dass einem neben Bolt Thrower auch immer wieder Napalm Death durch den Kopf schießen. Das mag zwar in jeder zweiten Rezi zur Platte, sowie in der Bandinfo stehen, stimmt aber auch einfach. Somit bewegt sich "Sovereign Descent" angenehm unpoliert und dreckig neben sämtlichen Trendströmungen. Abgerundet wird mein guter Eindruck von einem sehr schicken Dan Seagrave Cover. |
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