|
|
|
|
|
|
|
|
|
Da ist es nun, das dritte Album "Let Battle Commence" der italienischen Band Doomsword, die so gar nicht italienisch klingt und deren Besetzungskarussel sich oft gedreht hat.
Bandchef Deathmaster hat auf diesem neuesten Output wieder seinen Heroes Manilla Road, Warlord und gaaaaanz viel Bathory gehuldigt. "Let Battle Commence" würde unter dem Namen Bathory wahrscheinlich der große Verkaufshit werden! Im Gegensatz zur schwedischen Inspirationsquelle haben Doomsword aber einen besseren Sound und die Vocals von Deathmaster klingen etwas runder als die von Quorthon. Wer "Nordland 1" von Bathory mag, oder das langweiligere "2", der wird "Let Battle Commence" lieben.
Musik von Fans für Fans. Natürlich könnte man den Italienern Böses wollen, aber ich nehme ihnen das "Fansein" genauso ab wie Warhammer (R.I.P.) und denke nicht, dass sie diesen Sound nehmen um Kohle zu machen. Dafür machen sie dann eh die falsche Musik.
Textlich befasst sich das Konzeptalbum mit Weltgeschichte: Die Schlacht um die englische Stadt York im Jahre 866, welche von Wikingern angegriffen wurde. Die Schlacht wird aus beiden Perspektiven erzählt. Mal was anderes als die ganzen Fantasystories!
Musikalisch haben Doomsword Hymnen und Ohohoho Chöre in Massen und schaffen es aber auch gelungene Solis in die Songs einzubauen. Hörner und Schlachtengetümmel lassen Atmosphäre aufkommen. Die einzelnen Lieder sind sehr abwechslungsreich und trotzdem alle im Midtempo gehalten, was aufgrund leichter Tempovariationen nicht negativ auffällt.
Ich möchte keine einzelnen Songs hervorheben, da diese Konzeptplatte als Ganzes durchaus stehen soll und auch überzeugen kann.
Die Italiener haben alles richtig gemacht! |
|
|
|