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17. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

DESTRUCTION - Metal Discharge (Re-Release)
Band DESTRUCTION
Albumtitel Metal Discharge (Re-Release)
Label/Vertrieb Metal Mind Productions
Homepage www.destruction.de
Verffentlichung 30.04.2010
Laufzeit 65:55 Minuten
Autor Thorsten Dietrich
Bewertung 10 von 15 Punkten
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Das 2003er Album der sddeutschen Thrasher Destruction erlebt eine Neuauflage im Digipack mit vielen Bonustracks der limitierten Auflage, damals noch als Doppel-CD erschienen.
Viele Fans der Thrashlegende Destruction erwarten von einem neuen Album, dass es keine Experimente enthlt. Deshalb waren fr manche die Tgtgren Produktionen von "All Hells Breaks Loose" und "The Antichrist" zu modern, wogegen ich ber solche uerungen nur den Kopf schtteln kann (von links nach rechts).
Album Nummer drei nach der Reunion schimpft sich "Metal Discharge" und ist soundtechnisch recht "oldschoolig" ausgefallen, ohne jedoch mies zu klingen. Eine Kunst, die wohl den Studioknsten von V.O. Pulver (Gurd) zu verdanken ist. Asonsten geben sich Destruction sehr traditionell, was das Cover ausgedrckt, welches fast wie das vorherige aussieht. hnlich wie bei Motrhead wei der Fan direkt, dass er es mit seinen Lieblingen zu tun hat, was wohl auch der Sinn der Sache ist.
Die knalligen Titel wie "The Ravenous Beast" oder "Ripping The Flesh Apart" passen ebenfalls zum Genre und sind auch wie erwartet fette Thrasher.
Was einige jetzt als Gemecker auffassen werden, ist eine realistische Einschtzung der Dinge: Solange es Destruction schaffen eigenstndige Musik zu machen, die sehr unterhlt und mit Schmier einen Schreihals besitzen, der unverkennbar ist, werden sie auch weiterhin Erfolg haben! Ein gutes Dreiviertel der Platte ist solide "Destructionkost" mit diesen hektischen Riffs von Mike, doch im hinteren Drittel kommen kleine Experimente, die zeigen, dass es sich lohnt die engen Grenzen des Genres mal zu durchbrechen.
Hrt euch doch mal das durch nette Rhythmuswechsel hervorgehobene "Made To Be Broken" und das sehr abgehackte "Savage Synphony Of Terror" an, und ihr wisst Bescheid.
Drummer Marc Reign (seit kurzem ausgestiegen) machte seine Sache auch ordentlich. Die Bonusstck setzen sich aus Demostcken und coolen Coversongs zusammen, die auf verschiedene Tribute Sampler gelangt sind: "Killers" (Iron Maiden), "USA" (The Exploited) und "Whiplash" (Metallica) ballern ordentlich, dazu kommen nicht zwingende Demo-Songs von 1998-2003.
Das Album ist zwar noch locker erhltlich, aber wer es nicht besitzt, kann hier dank Bonustracks auf einer CD inklusive nettem Digi zuschlagen.
   
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