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24. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

AIDEN - From Hel...With Love
Band AIDEN
Albumtitel From Hel...With Love
Label/Vertrieb Victory Records/Soulfood Music
Homepage www.myspace.com/aiden
Verffentlichung 16.03.2010
Laufzeit 48:22 Minuten
Autor Max Dnges
Bewertung 6 von 15 Punkten
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Ein interessantes Konzept haben die Herren von Aiden da am Start. Eine Split-CD, die einen Liveauftritt und Akustikaufnahmen der gleichen Band zusammenbringt, gibt es nicht alle Tage.
Die Live-Aufnahmen stammen von einem Konzert in Chicago. Die Amis prsentieren sich spielfreudig und besonders Snger Wil Francis ist gut drauf. Das betrifft sowohl seinen Gesang als auch seine Ansagen. Die "fucks/fuckings" bleiben dankbarerweise im ertrglichen Rahmen und er spornt das Publikum nachtrglich zum Mitsingen, Crowdsurfen und Ausrasten im greren Rahmen (Circle Pits) an. An Enthusiasmus seitens der Band hat es nicht gemangelt. Die Qualitt der Aufnahmen ist auch gut. Die Band selbst ist klar zu hren und die einzelnen Instrumente gut voneinander zu unterscheiden, beim Publikum ist aber noch Luft nach oben. Whrend den Pausen zwischen einzelnen Stcken sind die Fans gut zu hren, aber bei den Mitsingrefrains kommt wenig oder gar nichts. Die Ausnahme bildet "World By Storm", das beste Stck der Platte.
Die Jungs spielen Lieder aus allen Schaffensphasen, konzentrieren sich aber besonders auf das "Knives"-Album. Insgesamt gert der Live-Teil aber recht kurz. Vermutlich wurden einige Stcke herausgeschnitten und so etwas kann man beim besten Willen nicht als Geschenk fr den Fan bezeichnen.
Die vier Akustikversionen knnen mit dem Rest des Materials berhaupt nicht mithalten. Es klingt als ob die Musiker mehrere Meter von den Aufnahmemikros weg waren und es hallt entsprechend. Eine Nachbearbeitung hat anscheinend nicht stattgefunden, denn Rauschen und Unsauberkeiten gibt es jede Menge zu hren. Garagenaufnahme ist das Stichwort der Stunde. Schade, denn hier scheint einiges an Potential zu schlummern. An Herzblut mangelt es nicht und ber die versemmelten Tne bei Wils Gesang kann man vielleicht auch noch hinwegsehen. Die miesen Aufnahmen legen aber nahe, dass hier weniger ein Split-Konzept geplant war, sondern eher eine Rechtfertigung fr die doppelte Verwendung des Chicago-Auftritts gebraucht wurde.
Insgesamt ein interessantes Konzept mit deutlichen Schwchen in der Umsetzung. Hchst fraglich bleibt aber ob diese Verffentlichung dem Fan oder doch eher dem finanziellen Interesse der Beteiligten dient.
   
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