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23. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

SEASICK - Two Years Of Hub City Hardcore
Band SEASICK
Albumtitel Two Years Of Hub City Hardcore
Label/Vertrieb Damage Done Records
Homepage www.myspace.com/seasick
Verffentlichung 2009
Laufzeit 35:01 Minuten
Autor Max Dnges
Bewertung 4 von 15 Punkten
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Noch so eine olle Kamelle aus dem Hause Damage Done Records. Groartig.
Aber nicht nur Damage Done Records haben olle Kamellen am Start. Auch Seasick aus New Jersey haben wenig Frischfleisch in der Kombse. "Two Years Of Hub City Hardcore" setzt sich fast ausschlielich aus bereits verffentlichtem Material, lediglich zwei neue Songs sind auf dem Album zu finden.
Was die Musik von "Two Years Of Hub City Hardcore" angeht gilt: Nomen est Omen. Eine Hardcorenummer der alten Schule jagt die Nchste.
Wenn Seasick aus dem 08/15 Schema ausbrechen, dann deuten sie durchaus nette Melodien, mal ein Gitarrensolo oder sogar etwas Thrash Metal an. Lieder, die kurz aufhorchen lassen sind "Myths Of The American Meritocracy" und das BLACK FLAG-Cover "Wound Up". Viel mehr Positives bleibt dann auch nicht zu sagen. Etwas Herausragendes oder gar Neues sucht man hier vergeblich.
Die Produktion ist genretypisch eindimensional, roh und rumpelnd. Seasick variieren das Tempo selten und rattern ihre Stcke runter als gbe es was zu gewinnen. Kaum ein Song bleibt hngen.
Die Lieder sind kurz, manchmal so kurz, dass man nicht mal merkt, dass schon das Nchste luft. Ehe man sich versieht sind die zwanzig (!) Nummern durch. Das spricht Bnde bezglich des Abwechslungsreichtums. Zu allem berfluss ndert sich auf halbem Weg durch die Platte pltzlich die Aufnahmequalitt. Es scheint als wre das alte Material einfach zusammengeramscht worden. Nicht einmal ein einheitliches Mastering war drin. Eine ziemlich lieblose Sache, besonders fr eine Musikrichtung in der Leidenschaft grogeschrieben wird.
Das Cover verwurstet brigens Drers Kupferstich "Die apokalyptischen Reiter". Blasphemie? Vielleicht, aber eine gute. Die Vinylscheibe "Two Years Of Hub City Hardcore" macht sich an der Wand bestimmt gut, auf dem Plattenteller allerdings weniger.
   
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