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19. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

DARK END - Assassine
Band DARK END
Albumtitel Assassine
Label/Vertrieb Crash & Burn Records
Homepage www.darkend.it
Alternative URL www.myspace.com/darkendband
Verffentlichung 20.03.2010
Laufzeit 65:32 Minuten
Autor Snke Hansen
Bewertung 7 von 15 Punkten
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Die Italiener Dark End schielen mit ihrem Assassinen ganz beharrlich in die mit Keyboardtnen berladene Dimmu Borgir-Ecke des Black Metals, und das vllig ungeniert. Da macht man sich auch gerne mal fr ein paar Bandphotos mit Netzhemden, Mondstiefeln und allerlei kitschigem Schmuck lcherlich fr das Publikum. Aber, warum eigentlich nicht? Haben andere Bands in diesem Genre ja schon vor ihnen gemacht und Dark End bilden da optisch wie leider auch musikalisch keine Ausnahme.
Zunchst eines vorweg: Das Schlagzeug klingt derartig knstlich, dass man sich fragt, ob es sich bei dem im Beiheft abgebildeten Drummer vielleicht nur um eine erfundene Person handelt, weil es ja schon echt doof aussieht, einen Computer abzulichten. Aber egal, das kennen wir von tausenden anderen Produktionen schon und unsere gebten Ohren sind inzwischen gut darin, solche Strfaktoren zu filtern und sich auf die dster-majesttische Mucke zu konzentrieren.
Hier gibt es zwar auch nichts Neues zu entdecken, aber immerhin merkt man dann schon, dass Dark End ordentlich Potenzial haben, ausgereifte Songs zu schreiben.
Nur auch hier ist es mal wieder sehr schade, dass manche Parts einfach mit Keyboards zugeschttet werden, so dass vom metallischen Klangerlebnis als solches nicht viel zu hren ist. Die Spielzeit ist mit ber einer Stunde hingegen beachtlich und verzeiht, dass hier und da mal etwas mit Wiederholungen gestreckt wurde. Zusammenfassend wrde ich sagen, dass es aus der orchestralen Schwarzmetall-Ecke doch deutlich bessere Geschichten zu hren gibt, auch wenn sich Dark End wirklich Mhe beim Schreiben ihrer Lieder, wenn auch schon nicht beim Trommeln, gemacht haben.
   
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