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17. Dezember 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

JACK SLATER - Extinction Aftermath
Band JACK SLATER
Albumtitel Extinction Aftermath
Label/Vertrieb unundeux / cargo records
Homepage www.jack-slater.de
Alternative URL www.myspace.com/jackslater666
Verffentlichung 26.02.2010
Laufzeit 34:16 Minuten
Autor David Lang
Bewertung 12 von 15 Punkten
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Jack Slater haben sich selbst noch nie furchtbar ernst genommen. Songtitel wie "Kinderfresser" oder "Metzgore" sprechen da schon eine deutliche Sprache. Mit der Musik der Band sieht es da schon ganz anders aus. Es gibt kaum eine Death Metal Formation im Raum Kln / Bonn die den "Brtal Hasen" technisch das Wasser reichen kann. Leider war das lange Zeit nicht der Fall wenn man auf Nachvollziehbarkeit der Arrangements zu sprechen kam. Mit "Blut / Macht / Frei" schlug man 2008 dann erstmals ernste Bestrebungen an, seine Musik auch einem Nicht-Musik-studierenden (wie mir) schmackhaft zu machen. Konsequent wird dieser Weg nun auf "Extinction Aftermath" fortgesetzt und HOSSA, wie geil das geschieht. Gleich der Opener "Pheromon" bgelt die Ohren durch... aber knitterfrei meine Lieben! "Funkenflug" walzt hypnotisch und eben mal gar nicht schnell durch gut 5 1/2 Minuten. "Resser Frednik" ist ein kleiner Tribut an die eigene Vergangenheit und "4 8 15 16 23 42" ein sehr geiles Instrumental. Das restliche Material muss sich hinter den genannten Titeln definitiv nicht verstecken. Altfans drften sich eventuell an den geradlinigeren Strukturen stoen, aber das wre Meckern auf hohem Niveau, zudem Jack Slater natrlich immer noch meilenweit neben schmusigen Pop-Schemata agieren. Zu der weiterentwickelten, ich nenne sie mal "Catchiness", kommt noch eine weitere Neuerung, die dem aufmerksamen Leser und Slater Fan nicht entgangen sein drfte. Mit der Tradition der (ausschlielich) deutschen Texte hat man auf "Extinction Aftermath" gebrochen. Der Titeltrack und "Omniscience" bleiben jedoch (noch?) die Ausnahme. Jack Slater ist das Kunststck gelungen, ureigene Markenzeichen beizubehalten und sich dennoch weiter zu entwickeln. Hut ab, die Herren! ... und noch was: Auf der Platte befinden sich (bis auf 2 kurze Ausnahmen) ausschlielich extrem dstere Texte... UND KEINE LUSTIGEN!
   
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