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11. Dezember 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

SOBER TRUTH - Outta Hell
Band SOBER TRUTH
Albumtitel Outta Hell
Label/Vertrieb TaktArt Records
Homepage www.sober-truth.de
Alternative URL www.myspace.com/sobertruth
Verffentlichung 21.11.2009
Laufzeit 57:02 Minuten
Autor David Lang
Bewertung 8 von 15 Punkten
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Da isser; der Tag vor dem ich mich schon so manches mal gefrchtet habe. Vor mir liegt die CD einer befreundeten Band, die ich menschlich zu schtzen wei, mit denen ich musikalisch jedoch nie richtig warm geworden bin. Um ganz genau zu sein fand ich sie zeitweise sogar immens langweilig. Soviel zur gern zitierten Vetternwirtschaft. Jetzt soll ich sie also rezensieren: Sober Truth' "Outta Hell" und, das kann ich vorweg nehmen, ich kann den Jungs wohl auch in Zukunft noch ohne Scham ins Antlitz blicken. Schuld daran war ein Gig der Bonner, der mir sprichwrtlich in den Arsch getreten hat. Mit ordentlich reduzierten Vorurteilen rotiert das zweite Album der Band nun in meiner Anlage und eine schlechte Kritik lsst dieses nun beileibe nicht zu. Die vier Vollblutmusiker, allesamt schon in anderen Bands aktiv gewesen und teilweise bereits Dekaden auf Deutschlands Bhnen unterwegs, zocken arsch groovigen Thrash, der sich sowohl beim klassischen Bay Area Fundus als auch bei moderneren Auswucherungen bedient. Handwerklich brennt hier nichts an und mit Hits wie "My Life" und "Leave Me Alone" drfte man die Pits auch auerhalb im Handumdrehen im Sack haben. Leider erreichen nicht alle Songs auf "Outta Hell" die Klasse der beiden genannten, aber 2 Hits auf dem Zweitwerk einer jungen Band lassen doch hoffen. Was mich aber wohl auf ewig stren wird, ist der Gesang von Fronter (und Gitarrist) Torsten. Die Stimmfarbe mag der von Sully Erna (Godsmack) ber weite Strecken hneln, doch was der Hne mit ihr anstellt lsst mich immer wieder zusammen zucken. Manches mal habe ich gar den Eindruck er wisse nicht wohin die Reise gehen soll, so derart extrem sind die Sprnge innerhalb seiner Gesangslinien. Das kann aber durchaus eine Frage des Geschmacks sein, wird gerade dies in anderen Reviews zur Platte doch lobend erwhnt. Nichtsdestotrotz sollte jeder Headbanger, der auf straight groovenden "Ab-geht-die-Post-Heavy-Metal" (O-Ton Presse-Info) steht, mindestens ein Ohr riskieren. Da drfte noch einiges gehen.
   
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