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24. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

UNHEILIG - Grosse Freiheit
Band UNHEILIG
Albumtitel Grosse Freiheit
Label/Vertrieb Fansation / Universal / Vertigo
Homepage www.unheilig.com
Verffentlichung 19.02.2010
Laufzeit 44:45 Minuten
Autor Thorsten Dietrich
Bewertung 8 von 15 Punkten
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Unheilig sind eigentlich nur ein Mann, welcher sich der Graf nennt und live durch Gastmusiker untersttzt wird. Musikalisch ist die Chose im 10. "Bandjahr" auf "Grosse Freiheit" sehr eingngiger Gothic-Rock / Pop mit ganz vieeeel Pathos so dass Manowar und die Bhse Onkelz als Vergleich aus anderen Sparten kleine Wichte sind! Unheilig schaffen es mit deutscher Sprache den Zuhrer in den Bann zu ziehen, berschreiten aber dabei oft die Grenze zum Pop und Kitsch. Mit anderem Outfit und unter anderem Namen wrden manche Titel sicher auch in der Schlagerecke Freunde finden. Aber auch Betroffenheitsrockfreunde der Sorte Grnemeyer knnen von Liedern wie "Geboren um zu leben" zehren. Das ist so ein Song, der fr eine leicht kontroverse RTL II Dokuserie ber behinderte und missgestaltete Menschen benutzt wurde und Frauen zum Heulen und Mnner zum Saufen verleiten knnen. Dazu gibt es passend zum wirklich schicken Artwork etwas Seefahrerromantik a la Hans Albers und Freddy Quinn ("Unter deiner Flagge", "Sternbild" oder "Fernweh"). Man kann es fast schon als Konzeptalbum bezeichnen. Zwischendrin gibt es dann ein paar Rocker aus der Schnittmenge Rammstein / Megaherz, die aber recht zahm sind. Hierbei nervt mich das in diesem Genre beliebte programmierte Schlagzeug. Insgesamt eine recht kommerzielle und auch kontroverse Platte mit gutem Gesang, die man entweder liebt oder hasst.
   
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