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23. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

RING OF FIRE - Burning live in Tokyo 2002
Band RING OF FIRE
Albumtitel Burning live in Tokyo 2002
Label/Vertrieb Frontiers Records
Homepage www.ringoffiremusic.com
Verffentlichung 15.09.2003
Laufzeit 110 Minuten
Autor John Schmitz
Bewertung /
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Nachdem Mark Boals bei mehreren Malmsteen-Scheiben in Lohn und Brot stand, hat sich der kleine Mark im Jahre 2000 dazu entschieden, ein eigenes Projekt aus der Taufe zu heben. Das Resultat ist RING OF FIRE, eine Truppe, die es namentlich und musikalisch faustdick hinter den Ohren hat. An der Seite von Boals tummeln sich Guitar-Wizard Tony MacAlpine, Super-Drummer Virgil Donati, Artension-Kopf Vitalij Kuprij und Vai-Basser Philip Bynoe. Nach drei Studioalben (die Jungs sind wirklich fleiig) in drei Jahren schieben RING OF FIRE nun ein Japan-Doppel-Live-Album nach, das zudem auch auf DVD erscheinen wird. Im Prinzip keine ble Idee - in diesem Falle aber vollkommen berflssig. Die zwei CDs klingen dnn, ohne den ntigen Wumms und irgendwie vegetarisch. Die Rhythmusarbeit der Gitarre knnte mehr sgen und die Drums erscheinen soundtechnisch nicht zwingend genug. Obwohl ich sonst die Stimme von Boals sehr schtze (vor allem auf Malmsteens Cover-Platte "Inspiration"), geht sie mir auf dieser Live-Scheibe nach kurzer Zeit auf den Sack. Zudem kommt dieses elende Dauergefiedel, das eigentlich nur bei Malmsteen wirklich geil kommt. Man hat den Eindruck, als wollten sich diese gestandenen Musiker noch permanent profilieren. Die absoluten Tiefpunkte der Scheiben stellen somit natrlich die unertrglichen Solospots dar. Den Beginn dabei macht Mr. MacAlpine auf CD 1, dann bernimmt Philip Bynoe auf CD 2 den Alleinunterhalterjob, bevor er von Donati abgelst wird. Anschlieend wird eine (!) Nummer gespielt, nur um sich dann an einem Keyboardsolo zu ergehen. Mann, das ttet selbst einem "Viele-Noten-Liebhaber" wie mir den letzten Nerv. Nach dem letzten Live-Song "Ring of fire" hlt Mark Boals eine kurze Ansprache an die Fans. Nette Idee! Als Nachthupferl und Rausschmeier befindet sich noch eine mittelmige Studionummer ("Leviathan") am CD-Ende.
Eigentlich ist ja gegen den gutgemachten neoklassischen Metal der Truppe um Mark Boals nichts auszusetzen. Musikalisch ist alles im Lot und gute Songs haben die Burschen auch komponiert. Dennoch halte ich diese Live-CD fr berflssig. Das kann man natrlich auch anders sehen. Trotzdem, die Studioalben sind besser!
   
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