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18. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

LIVING CORPSE - Metaphysical Collapse
Band LIVING CORPSE
Albumtitel Metaphysical Collapse
Label/Vertrieb Coroner Records
Homepage www.myspace.com/livingcorpseassault
Verffentlichung 08.02.2010
Laufzeit 32:42 Minuten
Autor Patrick Steffenhagen
Bewertung 6 von 15 Punkten
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Nach ihrer Grndung im Jahre 2000 und einer ersten Mini-CD 2005 ("The Redline") haben sich die Italiener immerhin noch weitere fnf Jahre Zeit gelassen, um schlielich ihr Debtalbum "Metaphysical Collapse" fertig zu stellen. Nach einer solchen Zeitspanne darf man gespannt sein.
Die fnf Italiener erffnen mit dem deftigen Opener "Ars Regia" ihren anstehenden Thrash/Hardcore-Streifzug. Der im ersten Titel eingeschlagene Weg aus Geschwindigkeit, brutal-schnellen, aber etwas dnnen Drums und rabiaten Riffs bleibt fr die gesamte knappe halbe Stunde Programm. Die zehn knackig kurz gehaltenen Songs bleiben stets hart und aggressiv und prgeln derb voran, lassen aber Abwechslung sowie Hhepunkte vermissen. Die Scheibe klingt zwar wie aus einem Guss, knnte aber auch aus einem, langen Track bestehen, so sehr hneln sich die Kompositionen. Die krftige, aber recht dumpfe Produktion verstrkt den Eindruck zustzlich, da etwaige Feinheiten im Songwriting im Klanggewand zu sehr unter gehen. Snger Rafaels gepresstes, stets gleiches, Keifen - das ohnehin zu wenig prsent bleibt - haut dann noch den letzten Sargnagel in den einfallslosen, repetitiven Lrm.
"Metaphysical Collapse" birgt durchaus einen gewissen, brachialen Flair, kann Fans intonierter Gewalt aber schlicht zu wenig bieten, um diese Aufhorchen zu lassen.
   
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