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23. August 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

THARSYS - Under Her Dead Hands
Band THARSYS
Albumtitel Under Her Dead Hands
Label/Vertrieb Yonah Records / Alive
Homepage www.tharsys.de
Alternative URL www.myspace.com/tharsysofficial
Verffentlichung 29.01.2010
Laufzeit 52:18 Minuten
Autor Patrick Steffenhagen
Bewertung 10 von 15 Punkten
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Nach zwei Demos und zwei Langspielern in Eigenproduktion befinden sich Tharsys nun bei Yonah unter Vertrag und verffentlichen mit "Under Her Dead Hands" ihr Labeldebt.
Wer dabei ber das wenig Mut machende Coverartwork hinaus kommt, den erwarten neun Songs, die vornehmlich bekannte Gothic-Elemente wie z.B. mnnlich/weiblichen Wechselgesang mit schweren Doom-Parts verbinden. Vom "traditionellen" Kitsch findet sich erfreulicherweise kaum etwas in den Titeln, die stattdessen Wert auf Stimmung, Frische und Eingngigkeit legen. Die langjhrige Erfahrung des Fnfers kommt hierbei zum Tragen; Tharsys erinnern an (die lteren) Theatre of Tragedy, Crematory oder beispielsweise Moonspell ohne zum Abklatsch zu verkommen.
Musikalisch bleibt "Under Her Dead Hands" abwechslungsreich, sanfte klassische und elektronische Einlagen finden sich stimmig in die Songs ein, die sich im getragenen mittleren bis etwas schnelleren Bereich bewegen. Das Songwriting bleibt dabei geradlinig sowie auf den Punkt gebracht, lsst Experimentierfreude durchscheinen, ohne diese zu bertreiben und konzentriert sich auf griffige Atmosphre, die erfreulicherweise auf die knstliche Extremschwrze vieler heutiger Produktionen verzichtet. Lediglich der Gesang der beiden Protagonisten bleibt etwas farblos und kann kaum Akzente setzen.
Erdig und krftig produziert zeigt sich "Under Her Dead Hands" somit als modernes Gothic/Doom-Album, das auf geknstelte Finsternis verzichtet und eingngige, stimmige Titel im Gepck hat. Dennoch springt der Funke nie wirklich ber - das Album will einfach nicht znden. Den Songs fehlt die kleine Portion "Etwas" um tatschlich mitzureien.
   
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