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03. September 2010 - Uhr
 
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KING OF AGOGIK - The Rhythmic Drawing Room
Band: KING OF AGOGIK
Albumtitel: The Rhythmic Drawing Room
Label/Vertrieb: sAUsTARK Records (Eigenproduktion)
Website: www.king-of-agogik.de
Veröffentlichung: 03.02.2010
Laufzeit: 63:28 & 70:00 Minuten
Autor: Thorsten Dietrich
Bewertung: 12 von 15 Punkten
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Die Geschichte hat gezeigt, dass viele Monarchen Arschlöcher sind und waren. Als Mitglied der mittlerweile nicht mehr existenten Coverband THE ASSHOLES und Gründer von KING OF AGOGIK setzt Hans Jörg Schmitz aus Andernach diese Tradition fort. Als König der Agogik (also der Lehre der individuellen Gestaltung des Tempos) empfängt er nunmehr zum dritten Male seine Vasallen zum heiteren Musizieren.
Dabei produzieren Schmatz, Dago und Co. auf zwei CD`s mit einer Gesamtspielzeit von weit über zwei Stunden wahrlich königliche Klänge, die in ihrer Vielschichtigkeit kaum in wenigen Worten zu beschreiben sind. Das Königreich des KOA ist kunterbunt und die Möglichkeiten scheinen grenzenlos, sodass die Grenzen zwischen Rock und Jazz, zwischen Metal und Fusion verschwimmen. Auch wenn diese Schublade riesig ist, muss hier der Begriff Prog fallen.
KOA schaffen es ohne Sänger während der gesamten Spielzeit keinerlei Langeweile aufkommen zu lassen. Dies ist sicherlich nicht nur den herausragenden spielerischen Fähigkeiten der Jungs geschuldet. Vielmehr sind die insgesamt 23 Tracks nur so gespickt mit Überraschungen in Form von Breaks, Tempowechseln (siehe Bandname) und allerlei Effekten, in Form von Tierstimmen und Filmzitaten, wie z.B. von John Cleese in "Too Much Butter". Überhaupt mutet das komplette Doppelalbum wie eine Monty Python-Vertonung an. Alleine das 24-mimütige "The Crimson Drawing Room" und die liebevolle Gestaltung dieses Digipacks rechtfertigen eine Anschaffung.
   
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