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23. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

FEAR FACTORY - Mechanize
Band FEAR FACTORY
Albumtitel Mechanize
Label/Vertrieb AFM Records
Homepage www.fearfactory.com
Verffentlichung 05.02.2010
Laufzeit 44:50 Minuten
Autor Marc Schallmaier
Bewertung 11 von 15 Punkten
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Da ist sie also, die lang erwartete neue Scheibe von FEAR FACTORY. 5 Jahre nach "Transgression", die eigentlich nirgendwo Begeisterungsstrme lostreten konnte, und diversen Irrungen und Wirrungen ber die Besetzung von FEAR FACTORY, liegt nun "Mechanize" vor. Neben den Original Mitgliedern Burton C. Bell (Gesang) und Dino Cazares (Gitarre) arbeiten jetzt Byron Stroud am Bass und die Legende Gene Hoglan am Schlagzeug in der Angst Fabrik. Um es gleich vorweg zu nehmen : "Mechanize" orientiert sich an den ersten Aufnahmen, die FEAR FACTORY Mitte der Neunziger Jahre auf den Markt geschmissen haben. Die ersten 5 Songs knallen einem mit ordentlich Wut ins Gesicht und es gibt kaum eine Atempause. Doch genau hier finde ich auch schon den ersten negativen Aspekt. Trotz des immensen Geknppels hatte es die Band in der Vergangenheit immer wieder geschafft, den einzelnen Songs durch geschickte Melodien und/oder Refrains einen hohen Wiedererkennungseffekt zu verleihen. Das ist hier nicht der Fall, die Lieder sind beileibe nicht schlecht, oberste Schublade ist das aber auch nicht. Erst ab "Oxidizer" verfallen FEAR FACTORY in ihr altes Schema zurck, und geben den Songs gute Strukturen. Hier stren die Blast Parts dann auch nicht mehr, denn sie passen gut im Zusammenhang mit dem ruhigeren Gesang oder den musikalischen Teilen im Midtempo Bereich. Der letzte Song "Final Exit" ist wie in der Vergangenheit ein groartiger Abschluss des Albums, und nebenbei auch der Hit von "Mechanize". Der zweite negative Aspekt ist die relativ kurze Spielzeit des gesamten Silberlings. Knapp 45 Minuten sieht zwar im ersten Moment sehr gut aus, subtrahiert man aber die knapp 5 Minuten fr die technischen Spielereien am Ende von "Final Exit" sowie das instrumentale und disharmonische "Metallic Division" mit 90 Sekunden, so bleibt am Ende eine netto Zeit von gerade mal 38,5 Minuten. Das ist doch ganz schn mau, wenn man bedenkt, wie lange die Fans auf neues Futter warten mussten.
Die Scheibe ist astrein produziert, da kann man nicht meckern. Der Sound klingt wie immer schn steril, das Schlagzeug dicht dran am Maschinengewehr und die Riffs von Dino gehen gut nach vorne los. Alles in allem ein sehr ordentliches Album (oder Comeback ?), aber nicht der erwartete berhammer.
   
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