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Musik und Emotion gehen oft Hand in Hand. Das weiß jeder, der eine Lieblingsplatte oder auch nur ein Lieblingslied hat. Also vermutlich echt jeder. Und jede. Und jedes. Bei Lieblingsmusik sind die hiermit verbundenen Emotionen positiver Art, d.h. man freut sich, etwas Bestimmtes zu hören. Einfach, weil man was Tollesschönesangenehmes damit verbindet. Und es gibt das Gegenteil. Musik, die nicht nur nervt, die sogar aggressiv macht. Weil sie nervt. Natürlich ist das ein sehr subjektives Gefühl, und als sehr offenem Musikfan passiert mir so was nur ganz selten. EXHIBIT A und deren Debütalbum "Portrait In Rhyme" sind allerdings so ein Fall.
NuMetal, Hektik, melancholicher - und Krächzgesang, Tempowechsel, Samples, MUDVAYNE, Gehirnverrenken wie bei TOOL, Hardcoreriffs, genuuug! Das, was das Sextett mit den zwei Sängern auf seiner Platte abzieht, halte ich nicht aus! Es ist mir zu viel, zu anstrengend, viel zu anstrengend! Ich würde sogar sagen: ungenießbar. Vielleicht funktioniert das ja live, aber auf einem Album sind mehr Stress und Terror kaum machbar.
Auch wenn sie bereits mit DRY KILL LOGIC, STAMPING GROUND, SKINDRED und vielen anderen Krach machen durften- ganz egal, so hartgesotten, wie man hierfür sein muss, bin ich nicht. Und ich vermute kühn, dass die Mehrheit der Menschen mit intaktem Gehör und Gehirn das ähnlich sehen. Allen anderen bzw. toleranteren, neugierigeren und schlicht mutigeren wünsche ich viel Spaß mit EXHIBIT A! |
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