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22. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

AUTUMN HOUR - Dethroned
Band AUTUMN HOUR
Albumtitel Dethroned
Label/Vertrieb Cyclone Empire
Homepage autumnhour.com/
Alternative URL www.myspace.com/autumnhour
Verffentlichung 22.01.2010
Laufzeit 56:33 Minuten
Autor Alexander Meyer
Bewertung 14 von 15 Punkten
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Das Jahr hat gerade erst angefangen und schon steht fr mich eines der besten Alben 2010 fest. Eingeweihte wird dies nicht berraschen, denn sie wissen, dass hinter AUTUMN HOUR kein Geringerer als Alan Tecchio steckt. Alles, was dieser Mann in seiner langen musikalischen Karriere angefasst hat, wurde unweigerlich zu Gold, sei es seine Gastspiele bei SEVEN WITCHES, POWER und vor allem WATCHTOWER oder die lngerfristige Zusammenarbeit mit Dan Lorenzo bei NON-FICTION und HADES. AUTUMN HOUR stellt eine Synthese aus Tecchios bisherigem Schaffen und erfrischend neuen Ideen dar. Dementsprechend abwechslungsreich ist "Dethroned" ausgefallen: Uptemponummern ("End User"), wechseln sich mit Midtempostampfern ("Every Day") und Akustikstcken ("How Were We Supposed To Know?") ab. Der Titeltrack knnte mit seinen bsen Backing Vocals und den spacigen Gitarren glatt als New Metal durchgehen. Oder all diese Schattierungen kommen gleich in einem Track zusammen ("The Past"). Zusammengehalten wird dieses bunte Sammelsurium durch ein lyrisches Konzept, das auf Ray Kurzweils Wissenschaftsutopie "The Singularity Is Near: When Humans Transcend Biology" basiert.
Selbstredend kann ein solches Meisterwerk nur durch das Zusammenspiel herausragender Musiker entstehen. Drummer Dave Lescinsky hat Alan von HADES mitgebracht, Bassist Clint Arent kennt er von seinem Gastspiel bei SEVEN WITCHES und mit Gitarrist Justin Jurman schrieb er bereits im Sommer 2003 ein Dutzend dsterer Akustik-Stcke, die die Basis fr "Dethroned" bilden sollten. ber allen thornt jedoch der Meister selbst mit seiner Wahnsinnsstimme (und neuerdings mit schottischer Haarpracht, grauem Rauschebart und Plauze), die er variabel an die Erfordernisse eines jeden Songs anpasst. Selbst dem EURHYTHMICS-Klassiker "Here Comes The Rain Again" drckt er seinen eigenen Stempel auf. Ein glasklarer Sound und ein schnes Cover (mir liegt leider nur die Promoversion vor) runden das perfekte Gesamtbild ab. Und nun schwrmt in Scharen aus, kauft diese CD und nervt die Labelverantwortlichen so lange bis sie AUTUMN HOUR nach Deutschland auf Tour schicken.
   
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