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23. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

SOULDOCTOR - Systems go wild!
Band SOULDOCTOR
Albumtitel Systems go wild!
Label/Vertrieb Point Music / Common Ground Media
Homepage www.souldoctorrocks.com
Verffentlichung 06.10.2002
Laufzeit N/A
Autor Thorsten Dietrich
Bewertung 9 von 15 Punkten
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Tommy Heart ist der ehemalige Snger von Fair Warning einer Hard Rock Band, die in Fernost groe Erfolge erzielte und einige Platten verffentlichte. In Deutschland haben die Jungs leider nie ein Bein auf den Boden bekommen und irgendwann war Schluss, warum auch immer. Seit letztem Jahr gibt es Soul Doctor, im selbigen Jahr brachten sie ihr selbstbetiteltes Debut heraus. Jetzt ist schon der Nachfolger Systems Go Wild! drauen, ein erdiges, zeitloses Hard Rock Album. Auch mit dieser Band gibt es Erfolge in Japan, das Debut stieg auf einen stolzen 19. Platz in den Albumcharts. Es gab Konzerte in Tokio, Gigs mit Alice Cooper, man spielte in Wacken und Paris sowie eine Tour mit unserem Axel Rudi Pell! Da kamen die Seelendoktoren doch ganz gut herum in der Weltgeschichte und mit der neuen Scheiblette Systems Go Wild! drfte bestimmt einiges gehen. Das Quartett besticht durch den rauen Gesang von Tommy Heart (Knstlername? Hat aber, so weit ich sagen kann, keinen Klausi Meine Akzent!), das sehr amerikanische Gitarrenspiel von Gitarrero Chris Lyne und der gut gelten Rhythmussektion von Basser J.D. und Drummer Zacky. Die haben schon seltsame Namen, die Jungs! Nur fr einige Songs brauchen sie den Gastkeyboarder Sinisha Licanin, der aber dann auch nur Akzente setzt und nie im Vordergrund nervt, was ich als sehr angenehm empfinde. Rocken soll es und tut es auch ordentlich, so dass mir an einem Sonntagmittag doch gute Laune aufkommt und ich wnschte, ein Cabriolet und gutes Wetter zu haben, die passende Musik habe ich ja. Direkt der Opener ist ein Uptempoohrwurm Living The Life und wohl eine zuknftige Livenummer, was der darauf folgende Mitdtempohit Good Times Slipping Away fortsetzt und mit der Gnsehautballade See You In Heaven kann man nicht nur die Frauen erfreuen! Ich behaupte einfach, dass die ersten sieben Songs astreine Hard Rocker sind, die manche U.S. Kapelle gerne geschrieben htte, es aber nie auf die Latte bekommen hat. Die letzten drei Songs Our Time , Waiting und Somebody brauchen bei mir lnger, bis sie znden, vielleicht dauert es noch paar Wochen, mir sind die Songs einfach zu soft, ich vermisse die fetten Gitarren wie im Opener! Das zieht die Platte etwas runter, ich kann sie aber trotzdem ohne Bedenken empfehlen, ich brauche halt immer fette Riffs. Sorry Jungs!
   
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