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17. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

ICON - Pain-Trust-Lies-Disharmony
Band ICON
Albumtitel Pain-Trust-Lies-Disharmony
Label/Vertrieb Eigenproduktion
Homepage www.iconmetal.de
Alternative URL www.myspace.com/iconmetal
Verffentlichung 22.08.2009
Laufzeit 43:46 Minuten
Autor Patrick Steffenhagen
Bewertung 12 von 15 Punkten
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Nach ihrem mehr als respektablen Erstling "Blindzone" melden sich die saarlndischen Icon nun mit dessen Nachfolger zurck. Wer nun ob des lndlichen Charakters des Saarlandes eher zurckschrecken mag, dem seien alle Befrchtungen zerstreut.
Die drei Jahre Arbeit, die man in "Pain Trust Lies Disharmony" gesteckt hat, haben sich vollends gelohnt. Das Album bewegt sich zwischen stampfendem Midtempo und schneller Aggression, die genug Kreativitt im Songwriting auffahren knnen, um jeden einzelnen der elf Titel zu einer Wucht zu machen. Die wandlungsreiche Stimme von Snger Thomas trgt problemlos tiefe Grunzer gleichermaen kraftvoll wie keifendes Wutgeschrei und hebt sich erfreulich prgnant hervor. Zusammen mit der druckvollen Gitarrenarbeit und den kernigen Drums ergibt sich ein donnerndes Soundgewand, das nach voller Lautstrke verlangt.
Icon implementieren Elemente des klassischen Death Metal, lassen auch immer wieder Einflsse deutschen Thrashs sowie ab und an sogar symphonischen Black Metals erkennen und vereinen diese flssig zu einem homogenen Ganzen. Sicherlich keine musikalische Revolution, schaffen Icon eine stimmige Harmonie aus wurzelgetreuen Stilelementen, die mitreien. Die Tracks sind knackig przise strukturiert, auf den Punkt gebracht und ausgereift komponiert. Aggression und Emotion werden zu extrem eingngigen Songs gebndelt!
Die Scheibe ist professionell produziert, lsst hier und da allerdings noch ein wenig Feinarbeit vermissen. Icon warten mit stimmigem Sound auf, hinter dem eine volle Ladung Druck steckt und prsentieren sich im ursprnglichen, erdigen Klanggewand das die Balance zwischen roh und modern gekonnt hlt, ohne ins bertriebene Extrem abzurutschen.
Mit "Pain Trust Lies Disharmony" beenden die Saarlnder ihr Jahr 2009 mit einem mehr als guten Album voller ausgefeilter Nummern, die Beachtung verdienen und vor allem ordentlich krachen!
   
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