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17. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

SEPULTURA - Under a pale grey Sky
Band SEPULTURA
Albumtitel Under a pale grey Sky
Label/Vertrieb Roadrunner
Homepage www.sepultura.com
Verffentlichung 2002
Laufzeit N/A
Autor Thorsten Dietrich
Bewertung /
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Das Album Arise von Sepultura war eines meiner ersten CD Einkufe. Was hatte ich damals einen Spa mit denen, was sich leider bei den nchsten Alben legen sollte, zu weit weg vom Thrash Metal gingen mir die Musiker. Beneath The Remains und Arise stellen fr mich Meilensteine da, die unerreicht bleiben. Als sich die Jungs mit Fronter Max Cavalera zerstritten haben, war es fr mich der Anfang vom Ende. Ich sollte Recht behalten die nachfolgenden Alben waren weit weniger erfolgreich. Nun sind Sepultura weg von Roadrunner und die Plattenfirma hat wohl noch eine Option auf ein Livealbum offen, dies ist eine Doppel CD mit ca. 100 Minuten Spielzeit, guter Aufmachung und heit Under A Pale Grey Sky(Textzeile aus dem Song Arise), das ist so im Business und wenn es wie hier gut gemacht wurde auch in Ordnung. So Sachen haben nur den schalen Beigeschmack eines Cash In. Egal, die nett aufgemachte CD beinhaltet den letzten Gig (oder einer der letzten?) mit Max auf der Roots Tour aufgezeichnet in der Brixton Academy in London, wo z.B. auch Faith No More mal ein Livealbum aufnahmen. Wenigstens bekommt der Hrer ein ganzes Konzert auf zwei CDs und nicht wie heute blich einzelne Songs von verschiedenen Orten! Nach einem Intro geht es los mit dem Kracher Roots Bloody Roots, danach folgen die von mir weniger gemochten neueren Tracks Spit, Breed Apart, Cut Throat usw. Diese werden von wenigen alten Schoten wie dem geilen Troops Of Doom, dem uralten Klopfer Necromancer(der erste Song, den sie schrieben) oder dem absoluten Hit Innerself unterbrochen. Es wird nett mit dem Publikum gesprochen, die Resonanzen dessen sind auch des fteren zu hren und der Sound wirkt authentisch, sofern dass bei einer Liveplatte berhaupt der Fall ist. Aber die Parts werden sehr roh runtergeknppelt, so dass auch mal Feinheiten der Thrashphase etwas untergehen. Max war nie ein besonders guter Snger, er war hier aber in deutlich schlechterer Verfassung als auf den Studioplatten. Sepultura waren immer eine Band, die ihren Einflssen in Form von Coverversionen Tribut zollten, es aber auch nicht bertrieben haben. Auf dieser CD befinden sich folgende Songs: Orgasmatron, We Gotta Know (Cro Mags Klassiker mit Gastsnger), Policia sowie dem in ihrer Muttersprache verfassten Monologo Pe Do Ouvido (???).Zustzlich hat man zur Auflockerung im Song Cutt Throat Versatzstcke von Cornucopia von Black Sabbath gebaut. Ja, ob man diese Platte nun braucht, muss jeder selber wissen. Es gibt durchaus viel schlechtere Livealben. So wie hier werden Sepultura nicht mehr sein. Ich finde es trotzdem sehr schade, dass die Folklore - und HC Einflsse so gro wurden.
   
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