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22. August 2014 - Uhr
 
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12936 Reviews in der Datenbank
SENGAYA - Metamorphosis
Band SENGAYA
Albumtitel Metamorphosis
Label/Vertrieb Eigenproduktion
Website www.sengaya-music.de
Verffentlichung 2002
Laufzeit N/A
Autor Aline Rser
Bewertung 7 von 15 Punkten
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Was ich zuerst einmal anmerken muss, ist, dass Sengaya mir persnlich ihr Album "Metamorphosis" zugeschickt haben. Dadurch ist es mir eine besondere Freude, die CD zu besprechen. Sengaya sind noch relativ neu im Geschft; 1998 gegrndet, haben sie bis jetzt Bhnen- und mit dem jetzigen Album auch Studioerfahrung sammeln knnen. In der Beschreibung stellt sich die Band jedoch noch als unfertig vor, da sie noch auf der Suche nach einem festen Keyboarder ist, der sie vor allem auf der Bhne untersttzt. Da jeder der Musiker eine andere Musikrichtung bevorzugt, versuchen sie ein breites Spektrum an musikalischem Stilrichtungen zu zeigen, im Groen und Ganzen beschrnkt sich der Sound jedoch auf progressive, melodiereiche Elemente. Dabei lassen sie epische Einflsse wie Chre und Geigen nicht auer Acht, auch komplexe Gitarrensoli und romantische Keyboardarrangements kommen nicht zu kurz. Da das Album im eigenen Proberaum aufgenommen wurde, lsst die Produktion etwas zu wnschen brig, wodurch der Sound sich nicht richtig entfalten will und flchendeckend sehr gedmpft klingt. Die Keyboards sind dafr allerdings sehr gut abgemischt, auch die Gitarren kommen berzeugend zur Geltung. Nur am Gesang wre schon etwas zu feilen, da Stefan Pohls Stimme sich doch immer gleich anhrt. Ich vermisse vielfltigere stimmliche Arrangements, die sich mehr der Musik anpassen, statt nur stur einen Text heruntersingen. Aber wie schon erwhnt, Sengaya legen viel Wert auf die Instrumentalarbeit, wie auch der Song "Metamorphosis" belegt. Hierbei handelt es sich um eine rein instrumental besetztes Stck, das eine tolle Zusammenarbeit zwischen Keyboard und Gitarre darlegt. Keyboarder whrend den Aufnahmen war brigens ebenfalls Stefan Pohl, der sich gut mit seinem Tasteninstrument zu verstehen scheint. Der Nachfolger "Behind The Myths" steht unter einem eher forschen und rasanteren Licht. Erffnet wird er mit deutlich hrteren Gitarren, fliet ber in ein prasselndes Hrerlebnis, bei dem die Drums recht dominant abgemischt wurden, um schlielich ein unerwartet hymnenhaftes Gitarrensolo hervorzubringen. Zum Ausklang des Albums steht "World Of Illusion", ein Song, der weniger progressive, dafr eher melodisch - hard - rockige Zge zeigt. Hauptschlich werden hier die Vocals von einer Akustikgitarre begleitet, nur beim Refrain kommen die brigen Instrumente zum Vorschein, und zum Abschluss winkt einem ein frhlich - schnulziges Gitarrensolo. Musikalisch zeigen die Bayern jedenfalls Ambitionen, ein Album zu schaffen, das sowohl sie selbst, als auch den Hrer zufrieden stellt. Bei Stefan Pohl, der zwar mit seinen Leistungen am Keyboard berzeugen kann, vermisse ich jedoch zu sehr die Emotionen beim Gesang. Fr mich ist wichtig, dass auch ein Snger etwas von sich vermittelt und im Einklang mit den brigen Instrumenten ist. Somit sinkt die Note, weil ein sehr prgnanter Teil der Musik einfach fehlt. Zudem klingen die Drums, wenn sie denn nun mal berhaupt zu hren sind, sehr hohl, was natrlich auch an der Produktion liegen kann. In manchen Hinsichten schon ein bisschen enttuschet, aber man merkt, dass ihr Engagement habt. Bleibt dabei und viel Glck bei der Suche!
   
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