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Seit ihrem Entstehen 1996 stehen Mor Dagor ("dunkle Schlacht" in Sindarin ? eine der Sprachen der Elben aus "Der Herr der Ringe") für schnellen, harten Hybrid aus Black und Death Metal und machen dem eigenen Namen auch mit ihrem aktuellen, vierten Werk "Mk. IV" erneut alle Ehre. Obwohl durchaus spielerisch versierter als auf den Vorgängern besteht auch Album Nummer Vier aus brachialem Hochgeschwindigkeitssound, der ohne Kompromisse einen Blastbeat nach dem anderen raushaut. Gitarren und Drums werden in schwindelerregende Sphären getrieben, ohne jedoch in stupides Geknüppel abzudriften, sogar für den einen oder anderen gemäßigten Part lassen sich die Deutschen diesmal Zeit. Für den Freund reiner Stakkatos und brutalem Gekreische, der sich sie Gehörgänge von einem donnernd produzierten Geschwindigkeitsrausch ohne sperrige Experimente freiblasen lassen möchte, sicherlich ein Happen für zwischendurch. Für alle anderen fehlen schlicht Abwechslung und griffige Passagen. |
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