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Die Mischung aus Punk-, Hard- und Krautrock, die CIRCLE aus Finnland auf "Hollywood" zum Besten geben, ist alles andere als leicht verdaulich und liegt mir daher schwer im Magen. Eine Mischung verschiedenen Stilrichtungen und idealerweise die Fusion zu einem eigenen Sound ist an sich erstrebenswert für eine Band. Wenn das Ergebnis dann aber weder Fisch noch Fleisch ist und einem phasenweise einfach nur auf den Sack geht, ist man wohl über das Ziel hinaus geschossen. Bedient man sich dann noch kackdreist bei anderen Bands ohne irgendwelche Credits zu vermerken, ist das nicht nur frech sondern dreist, so geschehen bei "Sacrifice" dessen Anfangsriff jeder Metaller von METALLICA`s "The Four Horsemen" im Schlaf mitträllern kann. Das Wild West-Coverkonzept findet sich in den Texten nur phasenweise wieder und wird musikalisch eher halbgar durch ein bisschen Countryflair generiert, wie z.B. in "Spamfolder". Gegen Ende wird es dann mit zwei überlangen Tracks nochmal ansatzweise interessant, da insbesondere das coole "Madman" zunächst zu gefallen weiß, gegen Ende dann aber leider wieder in nerviges Gedudel abdriftet. Dazu kommt eine Produktion, der man anmerkt, dass die Aufnahmen sich insgesamt über vier Jahre hingezogen haben. Wie soll da ein kongruentes Gesamtwerk herauskommen? Wenn ich mir dann das Pressefoto anschaue, denke ich spontan, dass die vier Finnen einfach mal die Drogen oder den Hausarzt wechseln sollten. Skandinavische Bands mit einem Funimage gab und gibt es einige, nur sollte neben dem Image dann bitte schön auch die Musik stimmen, wie bei DAD oder WALTARI. Im Vorprogramm von ISIS kann ich mir CIRCLE nun wirklich gar nicht vorstellen, aber so ist es wohl gebucht. Dann können demnächst gleich SLAYER mit den PET SHOP BOYS oder KATATONIA mit LADY GAGA auf Tour gehen. |
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