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20. April 2018 - Uhr
 
Die Kolumne

EDEN WEINT IM GRAB - Der Herbst Des Einsamen
Band EDEN WEINT IM GRAB
Albumtitel Der Herbst Des Einsamen
Label/Vertrieb Danse Macabre
Homepage www.edenweintimgrab.de
Verffentlichung 06.11.2009
Laufzeit 44:39 Minuten
Autor Jennifer Laux
Bewertung 12 von 15 Punkten
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Alexander Paul Blake, der kreative Kopf des Berliner Projektes EDEN WEINT IM GRAB mit dem dritten Streich "Der Herbst des Einsamen" nach "Trauermarsch Nach Neotopia". Jeder. der deren vergangenen Klnge kennt, erwartet beim Einlegen der CD den bekannten Dster-Metal, aber falsch gedacht: zwar ist die Scheibe vielleicht dsterer als je zuvor, aber auf harte Gitarren und Gesnge wartet man vergebens, nicht mal ein Hauch einer metallischen Spur. Hier wird man eingenommen von Poetik, Morbiditt, Tragik und Tiefe. Finstere Soundcollagen, Horrormovie-Atmosphre, eigentlich im Gesamten eine ganz neues Zusammenspiel von Musik, Lyrik und einer Art Hrspiel. Das Album basiert auf 12 Gedichten des sterreichischen Expressionisten Georg Trakl, der inmitten des 1. Weltkriegs lebte, widmete sich hauptschlich der Natur, dem HERBST, Tod, Sterben dem Krieg und der Suche nach Gott. Genau dies versucht Alexander Paul Blake mit seiner abgrundtiefen Stimme zu untermalen, was einige gruselige Momente beschert. Ein wirklich mutiges, aber idealistisches Album, das sicherlich nicht jeden unter uns anspricht, da es schwer verdaulich ist, mitunter sehr runterzieht, aber nachdenklich macht und eine besondere Wirkung ausbt. Sicher keine leichte Kost und nicht zum Nebenbeihren, aber eine sehr spannende Reise, gerade fr Liebhaber der Lyrik Trakls.
   
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