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22. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

MR. DEATH - Detached From Life
Band MR. DEATH
Albumtitel Detached From Life
Label/Vertrieb Agonia Records / Twilight
Homepage www.myspace.com/misterdeathsweden
Verffentlichung 06.11.2009
Laufzeit 31:31 Minuten
Autor Andreas Goericke
Bewertung 11 von 15 Punkten
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Bei der klanghaften Kapelle MR. DEATH langen diverse Szene- und Ex-Szenegren hin, die aus Schweden einerseits und hauptschlich aus dem Lager der alten TIAMAT, namentlich TREBLINKA, stammen. Warum hier mit kumuliert 200 Shows geworben wird, wei ich nicht. Ich habe als vollkommen unbekannter Undergroundmucker mittlerweile locker ber 100 Shows allein auf meinem Grtel. Aber schn, was tut man nicht alles, um Platten zu verkaufen.
Geboten wird aber Znftiges, ordentlich wummernder Old-School-Death der wstesten Machart, mit reichlich Blasts, Uptempopassagen und den arschgeilen alten schwedischen Doomeinflssen. Eigentlich klingt "Detached From Life" wie eine permanente Reminiszenz an alles, was den Death-Metal einst gro gemacht hat. Wir hren eine solide Menge ENTOMBED, eine gute Portion MORBID ANGEL und DISMEMBER in fetter Produktion und mit gehrig Tempo und Brutalitt. Das alles klingt immer mit einem gewissen Augenzwinkern durch die Boxen, was die flchige lebende Tote Musik durchaus charmant und spaig gestaltet. Kann man also durchaus hren.
Das Artwork ist mal sehr geil, stellen sich die Musikanten hier als fiese Zombies in Anzgen dar und das Cover sieht aus wie das Kinoplakat eines Horror B-Movies. Die Produktion ist wie gesagt derbe und schmackhaft, ballert wie die sau und ist schn transparent, aber ohne einen rotzigen Sound zu verneinen. Einzig am Ideenreichtum und der Spielzeit von einer guten halben Stunde kann man meckern, aber irgendwas findet sich ja meistens.
Als Fazit kann man behaupten, die Platte eignet sich hervorragend fr jede fette Party, zum Alleingang ist sie vielleicht ein wenig dnn. Aber alles in allem ein sehr solides Stck prima Retro-Death zum reinhren, abrocken und Gehirne vertilgen!
   
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