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Wie geil ist es nach all dem Prog-Zeugs der letzten Wochen mal wieder ein Album zu besprechen, das voll auf die Zwölf haut! Aber hey, ich spreche hier nicht von blindem Geknüppel, sondern von sieben Emothrash-Granaten nebst Intro. Jetzt werden sich einige fragen, wie man die Begriffe "Emo" und "Thrash" in ein Wort packen kann. Ganz einfach: Die Mucke der vier Krefelder kommt zunächst mal recht brachial daher. Dafür sind in erster Linie die fetten Riffs von Gitarrist Christian Surkamp, die manchmal an PANTERA zu "Cowboys from Hell"-Zeiten klingen, verantwortlich ("Trapped"). Darunter legen Peter und Thorsten einen komplizierten Rhythmusteppich, der immer wieder mit überraschenden Breaks und Tempowechseln durchwebt ist ("When Death Deals Your Amusement"). Die Emotionalität generiert vor allem Sänger Ingo Bajonczak, der sich die Seele aus dem Leib schreit, growlt, aber auch singt, und den sehr persönlich anmutenden Lyrics die nötige Tiefe verleiht ("Final Cut"). Interessant ist die Tatsache, dass die Texte anscheinend von einem Nicht-Bandmitglied geschrieben wurden. Außerdem wüsste ich gerne, was der exotische Albumtitel zu bedeuten hat. Jedenfalls ist es mir ein Rätsel, warum man von NEW DAMAGE bisher noch nichts gehört hat, denn "new" ist die seit fast zehn Jahren bestehende Combo wirklich nicht mehr. Das sind schon mehr als drei gute Gründe für ein Interview... |
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