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21. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

CONSTRUCDEAD - Endless  Echo
Band CONSTRUCDEAD
Albumtitel Endless Echo
Label/Vertrieb Black Lodge
Homepage www.construcdead.com/
Alternative URL www.myspace.com/construcdead
Verffentlichung 21.08.2009
Laufzeit 44:27 Minuten
Autor Max Doenges
Bewertung 9 von 15 Punkten
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Die Stockholmer Constucdead bringen mit "Endless Echo" bereits ihr drittes Album auf den Markt, welches wie seine Vorgnger auf Black Lodge verffentlicht wird. Die Schweden sind Routiniers im Geschft und frnen bereits seit zehn Jahren unter diesem Namen der harten Musik.
"Endless Echo" beginnt stark. "Sedated Morning" ist abwechslungsreich, besonders in gesanglicher Hinsicht und verbindet die angekndigten Thrash- und Deathmetal-Grundpfeiler mit Gitarrenriffs aus dem Blackmetal. "My Haven" setzt in sogar noch eins oben drauf und ist fr mich der erste Hhepunkt der Platte. Gesangslinien in Slayermanier treffen auf wuchtige Double-Bass-Attacken: Ein starkes Stck. Dann gehen es die Schweden etwas langsamer an und wildern fr die nchsten zwei Songs in einem Terrain, das musikalisch im melodischen Death der Gteborger Schule anzusiedeln ist. Leider wirkt das uneigenstndiger und wird von Anderen einfach besser gemacht. "Disfigured Beauty" hebt das Niveau dann wieder deutlich und ist wohl auch der eingngigste Song der Platte. Der klare Gesang, den ich bis hier als eher nervig und nicht besonders gut empfunden habe, gefllt mir zum ersten Mal richtig gut und der Refrain hat fast schon Ohrwurm-Potential. "Mephisto" kommt ebenfalls mit starkem Refrain und sgenden Riffs. Die nchsten Songs warten alle mit guten Passagen auf, allerdings kann keiner davon ber seine gesamte Spielzeit fesseln. Erst die letzten beiden Stcke machen noch mal so richtig was her. "The One Beside Me" ist eine einzige Hommage an Pantera und Machine Head. Alleine der Gesang: Man knnte fast meinen Phil Anselmo steht hchstpersnlich am Mikro und macht beim Refrain mal kurz Platz fr Rob Flynn. Auch das Riffing erinnert an den Sdstaaten-Thrash von Pantera. So ganz kann man sich fr "Cataclysm" nicht von Anselmo trennen und das irre schnelle Stck erinnert ein wenig an Superjoint Ritual.
Fazit: Die Platte ist abwechslungsreich und wartet mit einigen sehr guten Passagen auf. Insgesamt kann ich mit "Endless Echo" allerdings nicht so recht warm werden. Irgendwie hat man den Eindruck vieles schon mal gehrt zu haben (und das leider auch besser). Dazu kommt der klare Gesang, der mir zum grten Teil berhaupt nicht zusagt und mich oft an Machine Heads Rob Flynn an einem sehr schlechten Tag erinnert.
   
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