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14. Dezember 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

REVOCATION - Existence is futile
Band REVOCATION
Albumtitel Existence is futile
Label/Vertrieb Relapse Records
Homepage www.myspace.com/revocation
Verffentlichung 02.10.2009
Laufzeit 47:21 Minuten
Autor Max Doenges
Bewertung 11 von 15 Punkten
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Revocation, das sind die Herren Davidson, Buda und Dubois aus Boston, Massachusetts. Ihre erste Relapse-Records-Platte hrt auf den Namen "Existence is futile" und lsst sich nur schwer in eine Schublade packen.
Eine fette Schippe Thrash, ein Schufelchen Death, eine Prise Black und nicht zuletzt eine ordentliche Portion Progressive-Einflsse, das ergibt die Metal-Melange des neuen Revocation Albums. Die Jungs riffen sich durch alle Sparten des extremen Metals, sprenkeln vereinzelt jazzige Passagen ein, zocken Soli, dass das Griffbrett raucht und das alles mach sie auf technisch sehr hohem Niveau. Der "Gesang" ist zwar nicht sehr variantenreich und wechselt hchstens mal zwischen Thrash-Metal-Shouts und Death-Metal-Growls, wirkt aber trotzdem nie eintnig. Die Produktion ist sauber und klar, allerdings nicht bermig druckvoll. Musikalisch orientiert man sich an den legendren 80er-Machwerken solch illustrer Kapellen wie Slayer, Testament, Exhorder und Death. Dabei gelingt es den Mannen von Revocation aber trotzdem, dem Ganzen eine eigene Note aufzudrcken.
Klingt alles gut? Ist es auch. Aber: Durch das phasenweise doch recht technische, progressive Gezocke kommt es auch mal vor, dass der Hrer den berblick in der Songstruktur verliert und das Zuhren anstrengend wird. Die Gitarrensoli erfreuen sicherlich das Herz einiger, aber meiner Meinung nach geht es auch zu viel und zu frickelig, auerdem strt die Platzierung der Soli an immer gleichen und voraussehbaren Stellen. Starke Refrains und Gesangslinien sucht man leider vergebens und so ist es schon bezeichnend, dass mit "Across Forests and Fjords" ein Instrumentalstck fr mich der strkste Song der Platte ist (der hat es aber auch wirklich in sich).
Fazit: Ein solides Album mit wenigen Hhepunkten oder Lngen, aber mit ungewhnlichem Charme und Potential beim mehrfachen Hren.
Anspieltipps: Deathonomics, Across Forests and Fjords, The Tragedy of Modern Ages
   
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