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22. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

BETWEEN THE BURIED AND ME - The Great Misdirect
Band BETWEEN THE BURIED AND ME
Albumtitel The Great Misdirect
Label/Vertrieb Victory Records
Homepage www.myspace.com/betweentheburiedandme
Verffentlichung 30.10.2009
Laufzeit 59:34 Minuten
Autor Christoph Fllenbach
Bewertung 15 von 15 Punkten
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Als ich von der freudigen Nachricht, dass BTBAM ein neues Album releasen wollen, hrte, keimte in mir direkt die eine, alles entscheidende Frage: Wie zur Hlle wollen die 5 Amerikaner ihr letztes Werk "Colors" noch toppen? Ein Album, welches alles in sich vereint hat, Hrte mit Progressivitt; Geschrei mit klaren, wunderschnen Gesangslinien; Geballer mit ruhigen, vertrumten, ja gar verspielten Einlagen? Eins war also von vorne herein klar, einfach sollte es bestimmt nicht werden.
Ebenso sicher war jedoch auch, dass eine Enttuschung bei dieser Truppe eigentlich auszuschlieen war. Glcklicherweise hat sich diese doch recht hoch gegriffene Aussage schon bei den ersten Tnen bewahrheitet. Sie sind ihrer Spur treu geblieben und haben ein neues Meisterwerk kreiert, welches mit den bekannten Fassetten begeistern kann. Abwechslung ist auch diesmal wieder das Zauberwort. Das man sich gerade mitten in einem Mathcore - Geballer befindet, bedeutet bei BTBAM gar nichts, denn schon im nchsten Moment kann man in einen verspielten und vertrumten Abschnitt fallen und sich in diesem verlieren. Dieser hastigen bergnge berfordern einen jedoch zu keinem Zeitpunkt, sondern werden von den beiden Akkordgourmets an den Gitarren sicher geleitet. Blake am Schlagzeug hat sein wahnsinniges Spiel weiter verbessert und ist einfach nicht zu bremsen. Ebenso hat Dan weiter an seinen schweren Saiten gearbeitet und serviert noch ausgeklgelter Melodien. Damit sich diese Melodien entfalten knnten, braucht es natrlich entsprechende Spielzeiten. Diese sind aber mit knapp sechzig Minuten, verteilt auf 6 Songs mehr als gegeben.
Nach fnfzehnmaligen Hren einer BTBAM - Scheibe ein Fazit zu ziehen ist eine Frechheit, trotzdem bin ich gezwungen es hier zu tun. Die Scheibe hat alles und fesselt von der ersten bis zur letzten Minuten. Im Vergleich zu "Colors" wirkt sie an manchem Stellen etwas dsterer, aber in keinem Fall schwcher. Ich bin mir sicher, dass wie auch schon bei den letzten Alben, die wirklich verspielten und genialen Abschnitte sich erst nach dem hundertsten Hren wirklich entfalten und das Album so auf lange Zeit schtig machen wird.
   
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