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19. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

WATCH ME BLEED - Souldrinker
Band WATCH ME BLEED
Albumtitel Souldrinker
Label/Vertrieb Silberwolf Productions
Homepage www.watchmebleed.com/
Verffentlichung 23.10.2009
Laufzeit 45:42 Minuten
Autor Andreas Goericke
Bewertung 9 von 15 Punkten
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WATCH ME BLEED ist ein deutsches Projekt, welches auf zwei SYMPHORCE Musikanten basiert. Hierbei geht es aber unlngst brutaler und gewaltvoller zu, wenngleich auch nicht auf Kosten der Melodik. Allerdings handelt es sich hierbei auch um Death-Thrash, bei dem es ja auch wesentlich znftiger zugehen sollte.
So rumpelt die Platte auch gleich gut los, der Sound ist glasklar und drckt solide Wnde aus den Boxen. Die Instrumente klingen super und es rumpelt ordentlich saftig und wuchtig aus den Membranen, dass es direkt in die Beine und das schttere Haupthaar geht.
Die Gesnge sind bei der Band zweistimmig arrangiert. Einer ist eher am Grunzen whrend der andere leicht hardcorelastiges Gekreische zu hren gibt. Wobei ich seine Stimme manchmal doch sehr kieksig und dadurch etwas anstrengend finde. Er klingt also stilistisch eher nach Achtzigern als nach dem modernen Zeugs. berhaupt muss man der Band sehr zugute halten, dass sie nicht der Versuchung erliegt, die thematisch angemessenen bldsinnigen Alttagsstampfer zu verwenden, die leider viel zu viele Bands dieser Genres heute verwenden und die einfach nur noch beliebig und stinklangweilig sind. Die Mnner legen gottlob mehr Augenmerk auf schiere Wucht und Groove. Auf "Souldrinker" gibt es also eher Metall fr Erwachsene zu hren, ganz nach Marke MACHINE HEAD und PANTERA, mit einem Hauch der Hessen von DISBELIEF.
Von den Songstrukturen her halten sich WATCH ME BLEED im berschaubaren Rahmen, Experimente sind fehl am Platze und werden vergeblich gesucht. Das ist an und fr sich nichts Schlechtes, nur leider fehlen mir ein paar richtige Hits und die Platte nutzt sich auf der knappen Dreiviertelstunde doch recht schnell ab. Auch fehlt mir gelegentlich ein Wiedererkennungswert in den Songs bzw. der viel gerhmte rote Faden auf der Scheibe. Auf dem letzten Song gibt zwar Andi B. Franck noch ein paar Passagen in klassischer Power-Manier zum Besten, aber so ganz holt das die Kastanien auch nicht mehr aus dem Feuer, wenn man auf Innovationen wert legt. Fr alle anderen Hartwurstfreunde gibt es gehrig was auf die Glocke und man kann sicher die eine oder andere Party mit der Scheibe aufhellen.
   
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