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19. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

STIGMATA - The Wounds That Never Heal
Band STIGMATA
Albumtitel The Wounds That Never Heal
Label/Vertrieb I Scream Reords / Warner
Homepage www.myspace.com/stigmata518
Verffentlichung 12.10.2009
Laufzeit 82:24 Minuten
Autor Christoph Fllenbach
Bewertung 7 von 15 Punkten
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Der unglaublich ausgelutschte Bandname sei STIGMATA mal verziehen, da sie wohl eine der ersten waren, die ihn fr sich in Anspruch genommen haben. 2009 feiern die 5 Herren aus New York ihren zwanzigsten Geburtstag mit dem Release der Scheibe "The Wounds That Never Heal". Wobei es sich bei dieser eigentlich nur um ein Re-Release und Zusammenfhrung zweier schon frher verffentlichten Alben - "Hymns For An Unknown God" und "Do Unto Others" - handelt. Da beide Alben schon jede Menge Jahre auf dem Buckel haben, verzeihen wir den relativ bescheidenen Sound mal von vorne rein. Was jedoch nicht verziehen werden kann, ist der relativ schwache Gesang von Bob Riley, der zwar laut Bandinfo eine unglaubliche Szenegre sein soll, was sein Gegrle jedoch nicht interessanter oder gar besser macht. Langweilig, wenig fassetenreich und einfach nur rausgerotzt klingt das Ganze. Jetzt mag der ein oder andere vielleicht an aktuelle Port-Hardcore Kapellen denken, wo der Gesang hufig hnlich beschrieben wird. Dazu sei gesagt, dass der Gesang hier anders klingt - beschissener. Auf der instrumentalen Seite sieht's schon ein wenig interessanter aus. STIGMATA verschreiben sich von Anfang an nicht dem reinen NYHC, sondern vermischen diesen mit Einflssen aus anderen Sparten des Heavy Metal. Nicht nur der Gitarrensound, sondern auch der Groove erinnert mich teilweise an PANTERA.
Wrde eine der Scheiben heute frisch auf den Markt kommen, wrde man ihr wahrscheinlich ziemlich wenig Beachtung schenken. Um die Entstehungsgeschichte beziehungsweise die Entwicklung der Hardcorebewegung nachzuvollziehen, ist die Doppelscheibe zum Preis von einer jedoch ganz nett.
   
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