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Moderner Death/Thrash aus Schweden. Damit punkten DARKANE und THE HAUNTED schon seit einigen Jahren und auch die Kollegen von SOILWORK bieten grundsolide Kost. Nicht gerade besser und auch nicht schlechter als CONSTRUCDEAD. Wie kommt es also, dass die erstgenannten hinlänglich bekannt sind und kein Schwein was von CONSTRUCDEAD gehört hat?
Blöde Geschichte, richtig blöd. Denn vor sechs Jahren hatten CONSTRUCDEAD mit dem Album "Violadead" einen echten Brecher am Start. Leider haben sie das technische Niveau und das Songwriting von damals dermaßen konsequent geklont, dass selbst ein Blinder mit Krückstock (Nix gegen Blinde, die schlecht laufen können. ist nur 'ne wenig geschmackvolle Redewendung.) kaum einen Unterschied zwischen dem Überalbum und dessen Nachfolgern "Wounded" und "The Grand Machinery" ausmachen konnte.
"Endless Echo" schlägt in die gleiche Kerbe, allerdings noch einen Tick tiefer: Neben per se grundsolider und durchaus oberklassiger Arbeit der Instrumentalfraktion weiß man auch gesanglich zu überzeugen. Man weiß, aber man tut nicht. Jedenfalls nicht immer. Stattdessen geht's manchmal mit hässlichen und unpassenden Klarsingsangpassagen unnötig modern und trendbewusst zu Sache, so dass man geneigt ist, hinter dem Album einen diffusen Masterplan zum noch immer ausstehenden kommerziellen Durchbruch zu vermuten. Dadurch wirkt das Album absehbar und seelenlos. Bedauerlich, dass die Band ihre hoch gesteckte Messlatte von 2003 selbst immer wieder neu unterbietet. "Endless Echo" ist nicht schlecht, aber auch nicht nötig. Vielleicht klappt's ja beim nächsten Mal. |
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