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18. Dezember 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

ORPHANAGE - Driven (Re-Release)
Band ORPHANAGE
Albumtitel Driven (Re-Release)
Label/Vertrieb Metal Mind Productions
Homepage www.orphanage.nl/
Verffentlichung 05.10.2009
Laufzeit 66:14 Minuten
Autor Thorsten Dietrich
Bewertung 7 von 15 Punkten
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Keine Ahnung warum Metal Mind diese nicht so berauschende Scheibe nach vier Jahren wieder verffentlichen. Die Band war nicht so erfolgreich und gibt es schon lnger nicht mehr! Bonussongs sind auch keine da!
Wrde man mich in einer Quizshow fragen, was mir spontan zu den Niederlanden einfllt, htte ich wohl genantwortet: Kse, Tulpen, flach, Rudi Carrell, kiffen, Wohnwagen und Gothic Metal. Bei "Dalli Dalli" htte ich mit diesen ausgelutschten Klischees bestimmt viele Punkte bekommen, aber es ist doch so, Gothic Metal Bands (mit Wechselgesang) gibt es in unserem Nachbarland sehr viele (z.B. (alte) The Gathering, Within Temptation, After Forever, Epica...). Orphanage sind mit ihrem vierten Album "Driven" (2004) anders. Die Riffs sind abgehackter, die Stimmung ist klter und der Grunzgesang (Mischung aus Gorefest und Unleashed) von George Oosthoek ist gleichberechtigt mit dem klaren Gesang von Rosan van der Aa. Sonst ist es ja so, dass die Mnner nur Farbtupfer sind und der weibliche Gesang den Lwenanteil bernimmt. Orphanage versuchen die Songs nicht nur im Tempo abwechslungsreich zu halten, scheitern aber an den etwa den monotonen Stakkatoriffs. Nach acht von vierzehn Songs war ich etwas gelangweilt, ist vielleicht etwas zu lang die Scheibe. Die kalte an modernen Metal erinnernde Grundstimmung ist ein Zustand mit dem ich mich auch nicht sehr anfreunden kann. Andererseits mag ich die gewissen Hrte und die Unkitschigkeit der gesamten Platte.
Orphanage sind nicht kommerziell und passen nicht in den blichen Gothic Metal Rahmen, was vielleicht einige Leute, die von Pomp, Slichkeit und Kitsch die Nase voll haben begeistern drfte. "Driven" ist keine schlechte Platte nur nicht ganz mein Fall.
   
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