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24. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

RIOT - Through the Storm
Band RIOT
Albumtitel Through the Storm
Label/Vertrieb Metal Blade
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Verffentlichung 2002
Laufzeit N/A
Autor Thorsten Dietrich
Bewertung 11 von 15 Punkten
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Riot sind zurck mit einer neuen Platte (der 18.!) namens "Through The Storm", der Titel wird bildlich gut durch das Cover dargestellt. Bei dem letzten bunten und kitschigen "Sons Of Society" Cover bekomme ich heute noch Lachanflle. Die Jungs haben wohl gelernt! Riot sind eine der ltesten noch aktiven Bands im Metal Business, die von Mark Reale (auch Westworld), Chef, Gitarrist und einziges Originalmitglied am Leben gehalten werden. Ein neues Mitglied ist wieder an Bord, der von Black Sabbath und Rainbow bekannte Drummer Bobby Rondinelli. Nichts ungewhnliches fr eine Band, die in ihrer Karriere eine Menge an Musikern in ihren Reihen hatte (u.a. Snger Rhett Forrester (R.I.P.)) und oft das Label wechselte. Das erste Album von Riot erschien schon 1977, ein Jahr nach der Bandgrndung! Riot sind fr mich musikalisch eine Schnittmenge aus Hard Rock und Power Metal, in dieser Nische scheinen sich die Jungs seit Jahren wohl zu fhlen. Einen hohen Wiedererkennungswert messe ich der starken Stimme von Mike Di Meo bei, der seit 1993 bei der Band trllert und das gefhlvolle Gitarrenspiel des Duos Mark Reale und Mike Flyntz. Anfangs wurde Mr. Di Meo von vielen Magazinen arg kritisiert, jedoch ist er heutzutage nicht mehr wegzudenken aus dem Riot Sound! Sehr charakteristisch fr Riot sind die Midtemposongs, fast alle Songs der Platte sind solche und werden manchmal mit dezenten Keyboards aufgepeppt, ansonsten regieren die Gitarren! Die erdige, gute Produktion von Mark Reale und einem gewissen Paul Orofino lsst kaum Wnsche zu und passt zur Musik. Aus dem Rahmen fllt das sehr rocknrollige "Only You Can Rock Me" (Eine Coverversion?) und die beiden Instrumentale "Isle Of Shadows" und "Here Comes The Sun". Das erste bekommt durch die Gitarrenarbeit einen leicht folkloristischen Touch, whrend das zweite mit Studiogeplauder beginnt und sehr kurz, aber o.k. ist. Ich verstehe aber nicht, warum die beiden Stcke hintereinander am Ende der Platte stehen! Es wre doch eine nette Auflockerung, wenn eines in der Mitte der Platte stnde und das andere am Ende. Trotzdem halte ich "Through The Storm" fr eine gute Platte, die ohne Balladen daher kommt und gut rockt! Man hrt frmlich die Erfahrung der Jungs und kann sich an dem guten Zusammenspiel der Musiker erfreuen! Bis auf ein, zwei Effekte beim Gesang und die erwhnten Instrumentale wird auf Experimente auf dieser Platte verzichtet. Das ist in diesem Falle gut!
   
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