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13. Dezember 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

AURORA BOREALIS - Time, Unveiled
Band AURORA BOREALIS
Albumtitel Time, Unveiled
Label/Vertrieb SMIS / DieHard Music
Homepage www.auroraborealis.org
Verffentlichung 02.02.2003
Laufzeit 45:24 Minuten
Autor Andre Kreuz
Bewertung 8 von 15 Punkten
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Mit "Time, Unveiled" liegt mir das Zweitwerk der Amis AURORA BOREALIS vor. Die beiden Herren bieten auf ihrem Silberling eine kernige Mixtur aus Black und Death Metal, die ber weite Strecken recht traditionell gehalten ist. Mgliche Assoziationen mit Viking Metal, die einem bei Betrachtung des Covers berkommen knnten, werden lediglich durch einige Songtitel gesttzt, epische Momente oder gar metallische Hymnen sucht man vergebens. Die Songs sind eher flott gehalten und werden durch das Schlagzeug stets munter nach vorne gepeitscht. Grter Pluspunkt von AURORA BOREALIS drften dabei die gelungenen Breaks und bergnge sein, die nahezu jedes Stck abwechslungsreich gestalten. Bestes Beispiel hierfr drfte Track No. 3 "Searching" sein, der mir eins ums andere Mal gut gefllt. Trotz aller Traditionalitt des Liedgutes versteht es das Zweiergespann, einige nette Ideen einzuflechten, wodurch man des fteren erstaunt in Richtung Box schielt. Allein das tolle Riff in "Sky Burial" ist wirklich hrenswert! Dennoch herrscht auf "Time, Unveiled" nicht nur eitel Sonnenschein vor, denn auch negative Aspekte machen sich mitunter breit. So knnte der Sound durchaus druckvoller und nicht so dumpf sein, wodurch unter anderem die Becken zu sehr in den Hintergrund geraten. Auch der keifige Gesang von Mastermind Ron Vento, der sich zustzlich noch fr die Gitarre und den Bass verantwortlich zeigt, ist nicht der Brller. Hier kommt durch die monotone Herangehensweise recht schnell Langeweile auf, was man htte vermeiden knnen. Bewiesen wird uns dies auf den beiden Bonus-Tracks am Ende der CD. Auf diesen beiden vom 94er Demo stammenden Werken geht Herr Vento nmlichst auch mal etwas tiefer an seine Gesangesaufgabe heran, was der Mucke wirklich gut tut! Ansonsten sind hier keine wesentlichen Unterschiede im Sound auszumachen, nur die Lieder an sich scheinen doch etwas simpler gestrickt zu sein, wissen aber trotzdem zu gefallen. So ist "Slave to the Grave" im Ansatz gar atmosphrisch und mit einem Keyboard-Intro versehen, was eine willkommene Abwechslung nach dem vorherigen Gewitter darstellt. Fragt sich halt nur, warum diese beiden Demo-Trax hier verewigt wurden, war die Spielzeit etwa zu kurz...? Wie dem auch sei, AURORA BOREALIS liefern hier keine Meisterleistung und haben auch kein Album verbrochen, ber das man in zehn Jahren noch reden wird. Dennoch bietet "Time, Unveiled" ein solides Stck Underground-Brutalkost, das sicher seine Fans finden wird und nicht das letzte Mal in meinem Player rotiert ist!
   
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