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22. November 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

GRAVE ROBBER - Inner Sanctum
Band GRAVE ROBBER
Albumtitel Inner Sanctum
Label/Vertrieb Retroactive Records
Homepage www.graverobber.com
Verffentlichung 13.10.2009
Laufzeit 35:59 Minuten
Autor Matthias Decklar
Bewertung 9 von 15 Punkten
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GWAR fr Arme. So bezeichnete ein Freund einmal GRAVE ROBBER, die eine hnliche Show auf der Bhne veranstalten, wie die Blutspucker und Schocker GWAR. Meine Zustimmung gab es fr diesen Vergleich nicht, denn die Amerikaner haben durchaus Klasse und ihr Monster Metal macht Spa und Laune. Der Vergleich mit GWAR hinkt schon aus musikalischer Sicht, da die Grabruber ein gemigtes Tempo pflegen und einfach rudigen, punkigen Metal vom Stapel lassen. "Inner Sanctum" knpft dabei nahtlos an das Debt "Be Afraid" an, wobei Snger "Wretched" gesangstechnisch einen gewissen Elvis-Stil pflegt, was der Band aber nicht schlecht ansteht. Besonders die Nummer "Tell Tale Hearts" knnte vom King persnlich sein, das ist rock-a-billy goes Metal in Reinkultur. Ansonsten gibt es dstere Texte, schrge Riffs und catchy Melodien, die ohne Kompromisse abgehen. Dabei zeichnen sich besonders "The Night Has Eyes" und "Shadows" aus, die sich sofort in die Hirnrinde frsen und zum Mitmachen auffordern. GRAVE ROBBER sind genau die richtige Band, wenn es auf einer Party einen Stillstand geben sollte und sich die Frage stellt, was als nchstes in den Player soll. Am Ende ist "Inner Sanctum" in der Breite nicht ganz so stark wie das Debt, liegt aber ganz klar im grnen Bereich der Verffentlichungen.
   
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