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17. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

SCHATTENSPIELER - Babel
Band SCHATTENSPIELER
Albumtitel Babel
Label/Vertrieb Dr. Music Distribution / Rough Trade
Homepage www.schattenspieler.de
Verffentlichung 21.08.2009
Laufzeit 71:51 Minuten
Autor Jennifer Laux
Bewertung 13 von 15 Punkten
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Die sechs Musiker entfhren uns nach "Underground" (2002) und "Lux et Umbra" (2006) mit ihrem neuen Studioalbum "Babel" wieder in die Welt von Licht und Schatten. Der Sound der Jungs bewegt sich, auch wenn das Cover auf den ersten Blick anderes vermuten lsst, weniger im Gothicbereich als vielmehr in der Schnittmenge von Deep Purple ber Masterplan bis hin zu Rammstein. Ein gelungenes Zusammenspiel von Keyboard getragenem Rock, mit einem schnen Anteil an Arrangements des Heavy Metal. Viele deutsche Texte unterscheiden SCHATTENSPIELER auch von anderen szenetypischen Bands.
Bereits der Opener "Sister Terror", der gesanglich von Brigitte Berg untersttzt wird, bringt die charismatische Stimme von Snger Bigdave zur Geltung, die von hohen Shouts bis zu tiefen Growls reicht. Bei "Totes Glck" kommen interessante Keyboardlinien zum Einsatz und der dster angehauchte Song baut sich bis zum Refrain nach und nach auf, was eine gewisse Spannung birgt. Eine Einheit von Ballade und Rockstck. Whrend "Der weisse Knig" sehr metallisch daherkommt, schafft die eingngige Piano-Ballade "Let Me Go" mit ihrer Melancholie den absoluten Gegensatz dazu. Der letzte, aber auch lngste Titel, die Rock-Ballade "The Last Stand", wieder eine besondere Zusammenfhrung verschiedenster Stile, schliet das Album.
Eine starke Scheibe, die SCHATTENSPIELER hier ins Leben gerufen haben.
"...und zhlst du jede Snde Babels auf, ich habe sie getan...", denn ich hab mir dieses Album zugelegt: eine positive Snde, zu der sich jeder vielseitig interessierte Metalfreak hinreissen lassen sollte.
   
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