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18. Dezember 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

V.A. - Paid In Black - Vol. 2 - A Tribute to Johnny Cash
Band V.A.
Albumtitel Paid In Black - Vol. 2 - A Tribute to Johnny Cash
Label/Vertrieb Wolverine Records/Soulfood
Homepage www.wolverine-records.de
Verffentlichung 11.09.2009
Laufzeit 47:23 Minuten
Autor Christian Schfer
Bewertung 12 von 15 Punkten
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Tjaja, der Johnny Cash. Die einen lieben ihn, die anderen verehren ihn geradezu abgttisch. Ich selbst gehre zu den letzteren und bin daher immer skeptisch, wenn irgendwelche Stmper sich erdreisten, die unsterblichen Werke des Meisters mit einer Melange aus Unverstand, mangelndem Talent und arschkriecherischer Hipness zu verhunzen.

Meine Befrchtung einer Zusammenstellung solcher Songs erwies sich bereits vor gut einem Jahr als unbegrndet, als der Sampler "Paid In Black - A Tribute to Johnny Cash" erschien. Coole Versionen noch viel coolerer Songs von Johnny Cash, vorgetragen von diversen Kapellen aus dem Stall Wolverine, d.h. mehrheitlich Punk-, Horrorpunk und Psychobillybands. Weil viele andere diese Platte genauso stark fanden wie ich, entschied man sich jngst, einen zweiten Teil von "Paid In Black" heraus zu bringen. Wieder konnten verschiedene Knstler gewonnen werden, ihren Lieblingssong von Mr. Cash exklusiv fr "Paid in Black - Vol. 2" einzuspielen. Und diese Songs knnen sich hren lassen! Mal nah am Original, mal anders und auch mal ganz anders- aber fast immer richtig gut! Ob als rotzige Punkversion, im Industrialsound oder auch mal rein akustisch (Grandios: Hank Ray und Tex Morton mit der Mrderballade "25 Minutes To Go"), immer wieder begeistert mich Johnny Cashs Songwriting. Wer sonst schafft es, in vllig anderen Genres und von anderen interpretiert sogar posthum noch nach sich selbst zu klingen? Eben, keine Sau.

Zwischen den zahl- und vor allem lieb- und auch geschmacklosen Cash-Samplern hebt sich "Paid In Black - Vol. 2 - A Tribute to Johnny Cash" wie auch sein Vorggnger sehr wohltuend ab. Hierauf gibt's keine Schmachtballaden, sondern Songs, die beim Meister selbst heute vielleicht genau so klingen wrden. Hart, emotional und echt. Echt geil.
   
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