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23. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

MISTUR - Attende
Band MISTUR
Albumtitel Attende
Label/Vertrieb Einheit Produktionen / Soulfood
Homepage www.mistur.no
Verffentlichung 29.08.2009
Laufzeit 62:31 Minuten
Autor Andreas Goericke
Bewertung 12 von 15 Punkten
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Manche Bands schaffen es in kurzer Zeit sehr schnell, von sich reden zu machen. Sei es durch ein besonders krasses Image, einen tragischen Vorfall oder eine glorreiche Vergangenheit Allen gemein ist, dass dennoch phantastische Musik die Ursuppe zu jeder Legende bilden muss. Bei WINDIR trafen dann sogar mehrere Grundlagen zusammen und mit dem tragischen Tod von Valfar ging die Band mit seinem Schpfer dann auch leider viel zu frh in die ewigen Jagdgrnde ein.
Sein Gitarrist Stian hat mit MISTUR ein neues Projekt auf die Beine gestellt, was dem Erbe dieser Ausnahmekapelle durchaus gerecht zu werden vermag. Mit "Attende" haben die Jungs nun nach einem Starken Demo in 2005 endlich ihr langerwartetes Debtalbum auf den Markt gebracht.
Also gut, um WINDIR handelt es sich natrlich nicht, wenngleich durch den Gitarristen Stian natrlich einige Erinnerungen an seine Vorgngerkapelle wach werden. Dies ist aber durchaus in Ordnung und klingt keineswegs nach Aufguss, ganz im Gegenteil! Geboten wird wunderbar majesttischer Black-Metal klassischer Schule. Das Ganze gegossen in gerade mal sieben eigentlich genreuntypisch lange Songs, die sich auf "Attende" vereinen. In einer hervorragend klaren und dennoch druckvollen Produktion und mit stimmungsvollem Cover versehen liefern die Norweger hier phantastische Songperlen ab, die hchst eigenstndig Ihre Runden im Player drehen und fr eine schne Abwechslung auf der Platte sorgen. Harmonische und ruhige Momente haben ebenso ihre Daseinsberechtigung wie rasante, kraftvolle Parts oder gar wirkliche Ambientpassagen. Die Keyboards sind auf der ganzen Platte nicht anbiedernd, sondern wunderbar in die Soundflchen eingearbeitet. Die Krnung der Platte ist allerdings die Gitarrenarbeit bzw. die Melodiefhrung derer, da sich daran alles orientiert. Die Riffs malen schne ausdauernde Melodielinien, die sehr klassisch und erhaben wirken, gelegentlich sogar ein klitzekleines Bisschen an EMPEROR erinnern wollen und jeden einzelnen Song auf ihre eigene Weise tragen. Hier finden sich reichlich Ohrwrmer und phantastische Klangbilder, die der Platte eine herrlich majesttische Atmosphre
   
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