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23. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

GOTTHARD - Need To Believe
Band GOTTHARD
Albumtitel Need To Believe
Label/Vertrieb Nuclear Blast / Warner
Homepage www.gotthard.com
Verffentlichung 04.09.2009
Laufzeit 44:10 Minuten
Autor Thorsten Dietrich
Bewertung 11 von 15 Punkten
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Nachdem die Schweizer Hard Rock Band Ende der 90er Jahre etwas sehr weichgesplte, aber nicht schlechte Alben nebst Akustikscheibe und einer Balladen-CD herausgebracht hatten, wurden sie hnlich wie die Scorpions gerne als Hausfrauenrocker belchelt, was sich aber schon leicht mit "Human Zoo" und endgltig mit den letzten beiden Werke "Lipservice" und "The Domino Effect" nderte. Hier wurde fast so satt gerockt als zu seligen "Gotthard", "Dial Hard" oder "G" Zeiten, ohne sich jedoch fortlaufend selbst zu kopieren. Nun ist das neue Album "Need To Believe" da und ich bin sehr gespannt, wie die erfolgreiche Gotthard Saga nach Platinauszeichnungen und superb laufenden Tourneen, sowie Hymnen fr Fuball und Olympia weiter gehen wird. Mit dem Titel will man laut Snger Steve Lee in Zeiten von Krisen den Menschen wieder Mut machen. Das Cover mit der Hand, die Wasser aus einem Stein presst finde ich dabei sehr gelungen! Bse Zungen knnten das aber auch als Sinnbild fr die Wirtschaft sehen, aber das ist ein anderes Thema?Die erste Neuerung der Scheibe ist die Wahl des kanadischen Produzenten Rich Chicky (Aerosmith), der laut Infoschreiben beim Management angerufen hat und unbedingt mit der Band arbeiten wollte! Der Sound ist auch nicht schlecht, aber fr meine Ohren nicht besser oder schlechter als beim Vorgngerwerk. Im Mittelpunkt der Scheibe steht wie immer Snger Steve Lee, der wirklich einer der Snger der Szene ist und Leuten wie Coverdale lngst den Rang abgelaufen hat. Die Songs wirken erfrischend neu, bis auf den schleppenden, drgen Opener "Shangri-La". Auffallend ist direkt die groe Anzahl an Balladen, Halbballaden und ruhigem Stoff, was circa 4 Songs von 11 im Endeffekt ausmacht. Besonders unpassend ist es, wenn sie direkt hintereinander gespielt werden, wie "Need To Believe" und "Unconditional Faith". Das htte nicht sein mssen, da letzteres Stck auch etwas kraftlos rber kommt. Im schnen Gegensatz dazu stehen die Kracher "I Don't Mind" und "Rebel Soul" von deren Kaliber sicherlich noch ein oder zwei Songs mehr mir gefallen htten. So ist nach knapp 45 Minuten der Spa zu Ende und ich kann sagen gutes Werk, doch die beiden Vorgnger waren einen Tick spritziger!
   
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