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12. Dezember 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

AT VANCE - The Evil In You
Band AT VANCE
Albumtitel The Evil In You
Label/Vertrieb AFM Records
Homepage www.at-vance.com
Verffentlichung 2003
Laufzeit 48:17 Minuten
Autor Thorsten Dietrich
Bewertung 11 von 15 Punkten
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Bei den deutschen Melodic Metallern At Vance um Gitarrist, Songwriter und Boss Olaf Lenk hat sich das Besetzungskarussel in letzter Zeit ganz schn gedreht! Nach dem gutklassigen letzten Album "Only Human" stiegen Bassist und Keyboarder aus. Jetzt ist auch noch Snger Oliver Hartmann ausgestiegen, der laut Labelinfo nicht mehr so viel touren wollte und sich um seine Projekte kmmern mchte. Wusste gar nicht, dass At Vance dauernd auf Tour sind, aber egal. Als Ersatz hat man einen der unzhlbaren Ex-Angestellten von "Mr. Ego" Yngwie Malmsteen gewonnen: Mats Leven, der auch mal bei Treat trllerte. Im direkten Vergleich zu der letzten Platte hat sich das Songwriting von Olaf schon etwas in Richtung Yngwie verschoben, was ich aber als ein positives Merkmal verbuchen mchte, sind doch Yngwies Kompositionen meist einfach nur genial. Es kann aber auch an Organ von Herren Leven liegen... Ich konnte mir aber nicht das Grinsen verkneifen als im Song "The Evil In You" eine "Rising Force" besungen wird! Das ist schon witzig. Sehr positiv finde ich die Ausrichtung der Songs: Sie wirken durch das Weglassen der Chre im Vergleich zur letzten Platte weniger poppig. Sicher werden At Vance jetzt keine Knppelband, man wirkt aber erdiger und rockt entschieden mehr. Die Songs wirken nicht mehr so slich, von sen Sachen bekommt man mit der Zeit eh Zahnschmerzen! At Vance haben mit "The Evil In You" eine sehr abwechslungsreiche Platte geschaffen, wo melodische Speedkracher wie "Streets Of My Dreams" oder "Right Or Wrong" neben Midtempstampfern wie "One Million Miles", und Balladen wie "Shining Star" friedlich co-existieren knnen. Eine ausgewogene Mischung, bei der man nach jedem Durchlauf neue Feinheiten entdeckt. Abschlieend muss ich noch erwhnen, dass Olaf die Keyboards bernommen hat, die frher der ausgestiegene Ulli Mller spielte. Das knnte ein Grund sein, dass diese weniger penetrant dudeln und oft sehr in den Hintergrund gemischt wurden, was dem Hrtegrad der Platte gut tat. Ich attestiere At Vance eine klare Steigerung zur letzten Verffentlichung! Flinke Fans sollten die Limitierte Erstauflage kaufen. Diese enthlt zwei CDs und hat einen Screensaver, Wallpaper, einen Videoclip sowie vier Bonustracks. So kann man auch ohne Kopierschutz dem Konsumenten den Kauf einer CD schmackhaft machen...
   
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